Im Mürztal kaufe ich beim Hofer Lebensmittel und Getränke.
Beim Interspar in Kapfenberg besorge ich weiteren Reiseproviant, den es beim Hofer nicht gibt.
Leider ist die Wetterlage derzeit sehr wechselhaft, fast an jedem Tag muss man mit Regenschauern rechnen. Ich beschließe, zunächst in der Osthälfte Sloweniens zu bleiben, und fahre daher Richtung Graz. Ich stoppe beim Decathlon in Seiersberg, um einige Paare Wandersocken zu kaufen.
Inzwischen ist es 11:30. Ich esse am Decathlon-Parkplatz (beziehungsweise nebenan am Hofer-Parkplatz) zwei Kornspitz mit Schinken und Käse zu Mittag.
Ich setze die Fahrt auf der Autobahn bis kurz vor Spielfeld fort. Danach fahre ich rund 30 km ostwärts bis Bad Radkersburg, wo ich kurz vor halb zwei die Grenze überquere (erwartungsgemäß gibt es keine Kontrolle). Ich stelle Ludwig auf einem Parkplatz in Gornja Radgova ab ...
... und gehe zur Murbrücke zurück, um einen Blick auf den österreichischen Teil der Stadt zu werfen.
Danach steige ich mehr als 250 Stufen zur Burg (dürfte jetzt ein Hotel sein) hinauf.
Auf dem Rückweg entlang der Straße komme ich an der Kirche vorbei, ...
... die offen ist.
Mein nächstes Ziel ist der kleine Ort Benedikt mit der Wallfahrtskirche Sv. Trije Kralji (Kirche der Hl. Drei Könige). Leider ist sie geschlossen.
Ein paar Kilometer weiter erhebt sich auf einem Hügel neben einem Stausee die große Kirche Sv. Trojica. Ein Stück danach führt mich ein Parkplatzschild zu einem Friedhof, wo man wahrscheinlich gut übernachten kann.
Auf der anderen Straßenseite befinden sich eine Schule mit einem Sportplatz und dahinter ein Parkplatz. Da man dort nicht in Sichtweite von Wohnhäusern ist, ist er wohl noch besser als Übernachtungsplatz geeignet.
Ich gehe zur Kirche ...
... und besichtige sie auch im Inneren.
Die Regengebiete ziehen heute von Norden nach Süden.
Eine dunkle Wolkenfront lässt mich darauf verzichten, zum Stausee hinunter zu spazieren. Statt dessen fahre ich ein paar Kilometer weiter nach Lenart, wo es einen offiziellen Wohnmobil-Stellplatz gibt. Es handelt sich um einen großen, kostenlosen Parkplatz beim Sportplatz, nicht weit von diversen Geschäften entfernt (in weniger als 2 km am anderen Ortsende gibt es außerdem einen Hofer, einen Lidl und einen Spar). 150 m weiter sehe ich einen Mülleimer und ein Dixi-Klo (Klopapier ist vorrätig). Wenn man sich in der Nähe von Maribor befindet (es liegt rund 15 km entfernt im Westen), ist das zweifellos ein empfehlenswerter - und vor allem legaler! - Übernachtungsplatz.
Um 16:25 beginnt es zu regnen. Ich beschließe, für heute Frühschluss zu machen. Eine Stunde später ist es wieder trocken, und ich kann einen Campingstuhl aus dem Keller holen, um den heutigen Blog zu schreiben und die aktuellen Nachrichten zu lesen.
Meine Route:
Kilometerstand: 182 km.