Die Temperatur ist in der Nacht auf den bisher niedrigsten Wert dieser Reise (1 Grad) gefallen, tagsüber ist aber mit bis zu 16 Grad zu rechnen. Zwei weitere WoMos haben in Hatvan übernachtet, außerdem ein Kastenwagen, der ein selbst ausgebauter getarnter Camper sein könnte.
Eine Lidl-Filiale ist nicht mehr als 200 m entfernt. Ich brauche zwar nicht unbedingt etwas, mache aber trotzdem dort Halt.
Ich fahre nun 44 km nach Norden, mehr als die Hälfte davon auf einer vierspurigen Schnellstraße. Die danach folgende Landstraße dürfte vor nicht allzu langer Zeit neu asphaltiert worden sein, sie ist zwar nicht eben, aber weniger holprig als viele Straßen in Ungarn. Ich fahre nach Hollokö, ein Dorf, das von der Volksgruppe der Palozen gegründet wurde und zum UNESCO-Welterbe gehört. Die Parkgebühr (400 Forint = 1,10 Euro pro Stunde) kann mit EasyPark bezahlt werden (keine Servicegebühr).
Ich besichtige die Burg (Eintritt: 3000 Forint, für Rentner 2000 = 5,50 Euro) und spaziere durch das 350-Einwohner-Dörfchen.
Danach folge ich einer Rundfahrt aus dem WoMo-Reiseführer. Hinter dem Dorf Endrefalva halte ich kurz nach 12 Uhr neben der Straße ...
Nach 30 Minuten geht es weiter. Die Straßen sind ungewohnt gut. Ich erreiche die Schnellstraße, die nach Hatvan führt, und biege dann links ab ins Matra-Gebirge mit belaubwaldeten Bergen.
Bis Galyatetö bleibt die Straße gut, dann wird sie wieder holprig. Um 14:30 treffe ich - nun wieder auf guter Straße - am Kekes ein, dem höchsten Berg Ungarns (1014 m). Die bar zu zahlende Parkgebühr beträgt 800 Forint (2,20 Euro).
Ich gehe vom Parkplatz zum Gipfel. Oben befindet sich ein Fernsehturm. Für 1600 Forint (4,40 Euro) kann man mit dem Lift nach oben fahren zu einer Aussichtsplattform. Der ältere Aussichtsturm daneben ist nicht mehr in Betrieb.
Eigentlich hatte ich geplant, dass der Kekes der östlichste Punkt dieser Reise sein soll und ich nun nach Süden und dann in Richtung Österreich fahre. Aber ich habe es mir anders überlegt: wenn ich schon so weit im Osten bin, kann ich den Rest auch noch "mitnehmen" - zumal ich nicht weiß, ob ich je wieder in diese Gegend komme. Außerdem lassen sich Ziele in Westungarn, für die ich keine Zeit haben werde, leicht im Rahmen von Kurzreisen ansteuern. Ich suche daher einen Übernachtungsplatz in Eger, den ich nach etwas über 50 km Fahrt erreiche (ab Oktober bis Ende April gratis, ansonsten zwischen 12 und 20 Uhr kostenpflichtig).
Mein Abendessen: Bohnen mit Speck und Salat. Und Joghurt mit Brombeeren und Nüssen.
Mein Weg in Hollokö:
Mein Weg auf den Kekes:
Meine Route:
Kilometerstand: 1163 km (199 km gefahren).






























