Der vorletzte Tag meiner Ungarn-Reise beginnt mit blauem Himmel (überzogen mit dünnen Wolkenschleiern) bei 3 Grad. Tagsüber ist im großen Park am Rand von Pecs recht viel los, da immer wieder Autos mit Sportlern, Spaziergängern etc. kommen, aber in der Nacht stand Ludwig vollkommen allein im Grünen.
Ich beschließe, noch etwas Zeit in Pecs zu verbringen. Ich fahre zum Parkplatz, wo ich auch gestern gestanden bin. Meine Parzelle von gestern, wo man mit einem relativ großen Auto leicht einparken kann, ist belegt. Während ich mich in eine andere Parzelle zwänge, fährt der Wagen aber weg. Schnell schnappe ich mir meinen "Stammplatz".
Ich gehe zur Fußgängerzone und besichtige die Moschee Gazi Khassim Pascha, die nach Vertreibung der Türken zur Kirche der gesegneten Jungfrau Maria umgebaut wurde. Der Eintritt beträgt 3600 Forint (9,86 Euro) bzw. für Senioren 2900 Forint. Außerdem gehe ich zum Postamt mit ungewöhnlichem Dach sowie zur Kalvarienbergkapelle.
Kurz vor 12 Uhr breche ich zum Plattensee auf. Das erste Drittel verläuft typisch ungarisch, nämlich holprig, dann wird es besser, und zuletzt fahre ich eine Strecke auf einer sehr guten Schnellstraße. Nach nicht ganz zwei Stunden treffe ich in Balatonlelle beim Lidl ein.
Ich werfe Pfandflaschen in den Rückgabeautomaten, werde fast alle Forint-Münzen los und mache mich 40 Minuten später wieder auf den Weg, in der Balaton-Gegend auf Autobahn und Schnellstraße, danach auf zweispurigen Straßen, deren Qualität zwischen passabel und gut (manchmal sogar sehr gut) wechselt. Um 16:15 beginnt es leicht zu regnen. Um 16:50 (jetzt regnet es mehr) treffe ich auf meinem Schlafplatz bei einem See in Szombathely ein.



























