Sonntag, 5. Oktober 2025

Belgien und Luxemburg, Tag 30 (Sonntag, 5.10.2025): Antwerpen

Als ich kurz nach 7 Uhr aufstehe, regnet es gerade leicht. Der Himmel klart aber auf. Wie gestern kann jedoch jederzeit eine Regenwolke wieder dafür sorgen, dass man nass wird. Die Temperatur beträgt 10 Grad. Zusätzlich zum Wohnmobil, das gestern bereits da war, haben auch zwei belgische Kastenwagen beim Fußballplatz am Rand von Hove übernachtet.


Kurz bevor ich wegfahre, sehe ich einen Regenbogen.


Ich parke auf dem P+R-Parkplatz Schoonselhof.


Die Straßenbahn fährt an Sonntagen alle 15 Minuten, das nächste Mal um 9:57 Uhr. Ich kaufe ein Ticket um 3 EUR, indem ich am iPhone Apple Pay aufrufe und das Handy an das weiße Terminal halte. Als ich nach nicht ganz 30 Minuten bei der Station Astrid in der Nähe des Bahnhofs aussteige, hat gerade wieder eine Regenwolke die Stadt erreicht, der Regen hört aber bald wieder auf. Gleich neben dem Bahnhof (der als einer der schönsten weltweit gilt) befindet sich der Zoo. Danach marschiere ich kreuz und quer durchs Stadtzentrum. Ein paar Stichworte: das Diamantenviertel (mit vielen Überwachungskameras), das Tor zur Chinatown (besteht aus nur einer Straße), die Oper, die Fußgängerzone, der Stadsfeestzaal, das Rubenshaus, der Paleis op de Meir, die Liebfrauenkathedrale (Eintritt für Über-60-Jährige 10 statt 12 Euro), u.a. mit mehreren Rubens-Gemälden, der Grote Markt mit Rathaus und Brabo-Brunnen, der Sint-Anna-Tunnel (mit hölzerner Rolltreppe), durch den man den Fluss unterqueren kann), ein Alexej Navalny-Memoriaal, das Museum der Schönen Künste, die Synagoge. Danach bin ich in der Nähe der Straßenbahnlinie 10, mit der ich zu Ludwig zurück fahre und kurz nach 17 Uhr eintreffe. Das Wetter war heute leider nicht optimal, ich musste mehrmals vor Regengüssen einen Unterstand suchen, und zweimal musste ich die Kappe absetzen, weil ich fürchtete, dass starke Windböen sie mir vom Kopf wehen. Außerdem habe ich entdeckt, dass die Sohlen meiner Schuhe nicht mehr dicht sind, darum musste ich in feuchten Socken herumwandern. Da ich morgen noch einmal ins Zentrum von Antwerpen fahren möchte, beschließe ich, gleich hier am Parkplatz zu übernachten. Tagsüber fahren zwar laufend Autos vorbei, aber das sollte sich in der Nacht legen. Und dass auf der Website von Antwerpen steht, dass das Übernachten in Fahrzeugen nicht erlaubt ist, habe ich nicht gelesen.





























Mein Abendessen: die letzten Berner Würstel mit Salat und das übliche Dessert.


Mein Weg durch Antwerpen:


Meine Route:



Kilometerstand: 2413 km (13 km gefahren).