Als ich bei Sonnenaufgang um 7:43 Uhr die Fenster-Verdunkelungen entferne, stelle ich überrascht fest, dass es neblig ist. Die Temperatur beträgt 7 Grad. Die Nacht beim Fallon-Stadion war ruhig, Flugzeuge sind erst wieder am frühen Morgen gestartet (oder ich habe so fest geschlafen, dass ich sie nicht gehört habe).

Kurz vor 9 Uhr breche ich auf. In der Metro-Station muss man die Fahrkarte zu einem Sensor halten, um Zugang zum Bahnsteig zu erhalten. In manchen Stationen muss man das auch beim Verlassen des Bahnsteigs machen, allerdings nicht in allen. Nach nicht ganz 15 Minuten Fahrt steige ich beim Zentralbahnhof aus und gehe zu zwei Must-Sees: der Grote Markt (UNESCO-Welterbe), wo man beim Rathaus mit seinen zahlreichen Statuen an der Fassade gar nicht weiß, wo man hinschauen soll, und zum kleinen Manneken Pis. In der Nähe befinden sich mehrere Fritterien und ein Frietmuseum. Ein Stück weiter finden Filmaufnahmen statt (ich werde gebeten, Fotos davon nicht zu posten). Es gibt zu viel zu sehen, als dass ich alles aufschreiben könnte (wie ich kreuz und quer gegangen bin, könnt ihr mit vielen Fotos in Komoot anschauen), deshalb seien nur einzelne Punkte erwähnt: rosarote Männchen (ein Kunstprojekt), die Jacques-Brel-Statue, die Place de la Chapelle, viele Wandbilder, ein Flohmarkt, der Justizpalast, ein Aussichtspunkt mit Riesenrad, die Kirche Notre Dame du Sablon.















Gut zu wissen: am unteren Ende des Aufzugs zum erwähnten Aussichtspunkt gibt es ein Urinal. Dort in der Nähe lege ich um 13 Uhr eine Yfood-Pause ein.

Weiter geht's: die Königlichen Museen der Schönen Künste (mit einem Magritte-Apfel am Dach), die Place de'l Albertine, das Palais Royal, der Palast der Nation (belgisches Parlament), die Kathedrale St. Michael und St. Gudula (in der man Kerzen bargeldlos kaufen kann), die Kongresssäule, der botanische Garten, die lange Fußgängerzone voller Fußgänger.















Ich stärke mich mit einer Waffel mit Erdbeeren, Bananen, Schlagobers und Schokocreme (7 Euro) - eine Kalorienbombe, auf die man süchtig werden kann.

Zuletzt schaue ich noch einmal am Grote Markt vorbei, ehe ich zum Zentralbahnhof gehe und die Metro suche.




Um 18:40 treffe ich bei Ludwig ein. Ich habe rund 28.500 Schritte gemacht. Abgesehen von einem Wohnmobil, das ich für einen Dauerparker halte, sind heute zwei weitere WoMos eingetroffen (eines fährt aber wieder weg, während in zu Abend esse).

Mein Abendessen: Pasta Funghi mit Salat - heute ohne Heldelbeer/Nuss-Joghurt, denn mit der Waffel habe ich schon genug Kalorien intus.

Mein Weg durch Brüssel:

Kilometerstand: 2287 km (0 km gefahren).