Nach Duschen und Frühstücken mache ich mich um 8:20 auf den Weg nach Bad Eisenkappel, Österreichs südlichste Gemeinde. Nach etwas mehr als einer Stunde treffe ich ein und stelle Ludwig am Parkplatz 8b ab. Ich denke, hier kann ich auch die Nacht verbringen.
Ich gehe zum Hauptplatz, wo beim Kauf einer Eintrittskarte für die Führung durch die Obir-Tropfsteinhöhlen (24 Euro) eine Online-Registrierung für eine eventuelle Kontakt-Nachverfolgung erforderlich ist (wer kein Handy hat, kann auch ein Papierformular ausfüllen). Außerdem wird mein negatives Corona-Testergebnis kontrolliert.
Da mir noch etwas Zeit bleibt, spaziere ich zur Kirche. Es findet gerade eine Messe statt, daher kann ich sie nicht besichtigen.
Um 11 Uhr fährt der Bus ab und bringt die Tourteilnehmer in 25 Minuten über eine schmale Straße ...
... zu den Höhlen.
Die Businsassen erhalten Helme und werden in drei Gruppen viele hundert Meter in den Berg hinein geführt. Es sind (wenn ich mich richtig erinnere) 647 Stufen hinauf und hinunter zu überwinden. Die Temperatur beträgt 8 Grad.
Zwischendurch gibt es einige Multimedia-Vorführungen.
Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die FFP2-Maske beschlagen meine Brillengläser ständig, was das Fotografieren und Filmen erschwert.
Nach eineinhalb Stunden gelangen wir wieder ans Tageslicht und kehren zur Bushaltestelle zurück.
Um 13:30 fährt der Bus zurück nach Bad Eisenkappel, wo er eine halbe Stunde später eintrifft. Es sind dunkle Regenwolken aufgezogen, und auf dem Weg zu Ludwig fallen ein paar Tropfen. Ich beschließe, heute einen Ruhetag einzulegen, die Sonntags-Zeitungen zu lesen und die nächsten Tage zu planen.
Am Abend esse ich faschierte Laibchen mit Tomatensalat.
Meine Route:
Kilometerstand: 221 km (82 km gefahren).