Samstag, 7. August 2021

Kärnten, Tag 3 (Samstag, 7.8.2021)

Manche Leute (z.B. mein Bruder) verstehen das Konzept nicht, dass man im Urlaub lang schlafen soll. Deshalb werde ich schon um 6 Uhr geweckt und quäle mich bald danach aus dem Bett. Um halb 8 ist alles erledigt, was man am Morgen erledigen muss. Wir fahren wie gestern Nachmittag nach Mallnitz und dann noch ein Stück weiter zur Talstation der Ankogelbahnen in nicht ganz 1300 m Seehöhe.



Wir besorgen uns Karten für die Berg- und Talfahrt (in der Kärnten-Card inkludiert, sonst 28 Euro). Die erste Gondelbahn bringt uns zur Mittelstation in etwas mehr als 1900 m Seehöhe. Dort steigen wir in die zweite Seilbahn um, mit der wir in wenigen Minuten die 2620 m hoch gelegene Bergstation erreichen.



Das Wetter ist leider nicht so schön, wie wir es aufgrund der Vorhersage erhofft hatten. Manchmal scheint die Sonne, meistens ist es aber bewölkt und dunstig.



Ich habe in Komoot eine Tour auf den Kleinen Ankogel geplant (der Weg noch ein Stück weiter auf den Ankogel ist nach allem, was ich darüber gelesen habe, für mich zu schwierig). Der Pfad führt zunächst leicht bergab und dann ohne größere Steigungen am Hang entlang.



Mehrmals sind Geröllhalden zu überqueren.



Dann beginnt ein Anstieg von mehr als 500 Höhenmetern.


Da Christians Kondition dafür nicht ausreicht, beschließen wir nach einem Fünftel des Aufstiegs, zur Seilbahn zurückzukehren.



Einige Schafe lassen sich von uns nicht stören.



Während Christian das verschwitzte T-Shirt gegen ein trockenes tauscht und die nächste Seilbahn nach unten nimmt, steige ich rund 80 Höhenmeter auf die unmittelbar neben der Bergstation gelegene Arnoldhöhe hinauf.



Oben befindet sich ein Mausoleum.



Der Blick von der Arnoldhöhe ist atemberaubend - selbst wenn die Sicht wie heute nicht besonders gut ist.



Um 12:35 bin ich zurück in der Bergstation, muss aber wegen der Mittagspause länger als eine halbe Stunde auf die nächste Gondel warten. Als ich die Tür des Reisemobils öffne, begrüßt mich der schweißüberströmte Christian. Er ist kurz vor mir eingetroffen, denn er ist vor der Mittagspause nur bis zur Mittelstation gekommen. Statt zu warten, ist er zu Fuß ins Tal abgestiegen (eigentlich fast gelaufen) - verrückt! 

Nachdem wir geduscht und uns umgezogen haben, fahren wir zur Lidl-Filiale in Altenmarkt ...



... und weiter zum Millstätter See, wo wir einen Platz zum Übernachten kennen (wo man aber nicht mehr parken darf; die Parkplätze daneben sind bis 20 Uhr Kurzparkzone, das heißt, man darf erst um 18:30 kommen, wenn man hier übernachten will). Wir fahren weiter, machen ein paar Fotos des Sees ...



... und finden in Park4Night einen kleinen Wanderparkplatz nahe Feistritz an der Drau.



Da ich mein Ziel von 10000 Schritten noch nicht erreicht habe, spazieren wir in den Ort ...



... und an der Kirche vorbei. Zurück in Ludwig van Tourer essen wir Faschierte Laibchen. Um 21:45 beginnt es zu regnen, hört aber bald wieder auf.



Unsere Route:



Kilometerstand: 466 km (101 km gefahren).