Donnerstag, 23. Juli 2020

Ostösterreich, Tag 1 (Donnerstag, 23.7.2020)

Endlich ist es soweit: nach achteinhalb Monaten ist Ludwig van Tourer aus dem Winterschlaf erwacht. Nach meiner Reha in Laab im Walde habe ich am Dienstag die hinterlegten Kennzeichen abgeholt. Gestern fuhren wir nach Leoben, um im „Campertreff“ die Gasprüfung durchführen zu lassen. Danach folgten Einkäufe, und um 13 Uhr hatte ich einen Termin in Kapfenberg für die von Fiat vorgeschriebene 4-Jahres-Wartung vereinbart. 



Ab heute wollen wir an einem verlängerten Wochenende einen ersten Ausflug unternehmen. Das Wetter ist derzeit sehr unbeständig, die Vorhersage hat sich in den letzten Tagen aber verbessert. Nur am Freitag soll es praktisch in ganz Österreich Regen geben, mit Ausnahme eines Fleckchens im Osten. Deshalb haben wir uns entschlossen, nach Niederösterreich und eventuell ins Burgenland zu fahren.



Nach Duschen, Frühstücken und dem Verstauen einiger Sachen fahren wir um 8:20 los. Via Veitsch gelangen wir ins Mürztal, wo wir beim Hofer ...



... und beim Lidl Obst, Gemüse und Brot kaufen.



Danach nehmen wir nicht die Autobahn, sondern fahren auf der Bundesstraße weiter. Über den Semmering führt uns die Route nach Maria Schutz, wo wir die Kirche besichtigen.



Weiter geht es nach Gloggnitz und von dort in einigen Serpentinen auf den Kranichberg. Bei der Burg Kranichberg biegen wir links ab zur Phillipskirche, wo sich auch ein kleiner Friedhof befindet. 



Da es inzwischen Mittag ist, holen wir die Campingsessel und einen Tisch aus dem Auto und essen Sardinen.



Nach einem kurzen Mittags-Schläfchen marschieren wir zur Burg Kranichberg. Dort befindet sich ein Hotel, aber es erweckt nicht den Eindruck, geöffnet zu sein. 



Ein Kreuzweg führt auf einen angrenzenden Hügel. Wie nicht anders zu erwarten, steigen wir bis zum Gipfel hinauf.



Wieder zurück bei Ludwig, fahren wir über den Ramssattel nach Kirchberg am Wechsel und weiter nach St. Corona am Wechsel. Die Kirche ist leider versperrt. Wir machen einen Spaziergang durch den kleinen Ort. Es fallen nun ein paar Regentropfen.



Als nächstes wollen wir in Kirchberg die Wehrkirche St. Wolfgang besichtigen. Diese kann aber nur zu bestimmten Zeiten im Rahmen einer Führung betreten werden. Wir geben stattdessen Feistritz am Wechsel als Ziel ins Navi ein. Dort spazieren wir zur Kirche (leider ebenfalls geschlossen). Daneben befindet sich die alte Volksschule, die im nächsten Bild zu sehen ist.



Den Aufstieg zur Burg Feistritz ersparen wir uns, da es sich um ein Hotel handelt. Inzwischen sind die Regenwolken abgezogen.



Eine Fahrt nordwärts über schmale Straßen (zum Glück bei kaum Verkehr, wir begegnen lediglich zwei Fahrzeugen) bringt uns nach Haßbach. Eigentlich möchten wir das in Privatbesitz befindliche Schloss Steyersberg fotografieren, doch es gibt keine Möglichkeit zum Halten. Wir beschließen daher, wieder zur Phillipskirche zu fahren, wo wir übernachten werden. Das Abendessen nehmen wir dort im Freien ein.



Unsere Route:



Kilometerstand: 119 km.