Dienstag, 1. Juni 2021

Kärnten, Tag 4 (Dienstag, 1.6.2021)

Wie erwartet, habe ich eine ruhige Nacht am Parkplatz beim Wasser-Erlebnis-Weg verbracht - erst am Morgen ist ein weiteres Auto mit einem Wanderer gekommen. Zum Frühstück gibt es heute einen Apfel, eine Banane, Müsli mit Joghurt und natürlich Kaffee.



Um 8:20 fahre ich bis ans Ende des Tals (abgesehen von Forststraßen, die noch weiter führen). Dort gibt es einen kleinen, etwas schiefen Wanderparkplatz, der allerdings zum größten Teil wegen einiger Erdhaufen unbenutzbar ist. Die asphaltierte Straße verläuft noch etwas weiter zu einigen Häusern, ist aber außer für Anrainer mit einem Fahrverbot belegt. Man kann von hier auf das etwas über 1800 m hohe Ferlacher Horn wandern (dabei sind rund 900 Höhenmeter zurückzulegen).



Anschließend fahre ich nach Ferlach, wo ein großer, ebener Wohnmobil-Stellplatz angelegt wurde. Es gibt die Möglichkeit zur Entsorgung, gegen Gebühr kann man auch Strom beziehen sowie den Wassertank füllen. Ich zahle 4 Euro für 24 Stunden. Auch wenn ich heute nicht den ganzen Tag in Ferlach bleiben werde, werde ich am Abend zurückkehren und hier übernachten, denn ich finde, dass offizielle Stellplätze mit vernünftigen Preisen unterstützt werden müssen.



Ferlach ist nicht groß, in 1 Stunde 15 Minuten hat man die Stadt gesehen (inkl. Besuch der öffentlichen Toilette im Rathaus). Durch den Gaston-Glock-Park ...



... gelange ich zum Schloss (für Schlechtwettertage: Büchsenmachermuseum), ...



... dann zum Hauptplatz ...



... und in einer Schleife zur Kirche.



Hier ein paar Kirchenfenster:



Für einen Kurzbesuch ohne Übernachtung stehen die Chancen gut, dass man am Parkplatz 4 kostenlos parken kann.



Hier mein Spaziergang in Komoot:



Um 11 Uhr treffe ich im Dorf Reßnig am Drauufer ein und parke auf einem kleinen Parkplatz beim Kraftwerk Ferlach-Maria Rain (sollte der Stellplatz in Ferlach voll sein, ist das ein Ausweich-Übernachtungsplatz). Ein zweiter Parkplatz ist wegen einer Baustelle nicht zugänglich.



Ich esse eine Dose Sardinen und lade in Komoot eine 7,5 km lange Tour mit knapp über 200 Höhenmetern, die hier ihren Ausgangspunkt hat, aufs Handy und auf die Sportuhr. Ein paar Minuten nach 12 Uhr breche ich auf.



Zuerst wird die Drau auf der Staumauer überquert.



Auf der anderen Flussseite wandert man nun einen bewaldeten Hügel hinauf.



Ein Teil des Wegs gehört zum Bischof-Paulitsch-Pilgerweg. Eine Kapelle markiert die Stelle, wo Jakob Peregrin Paulitsch am 27.4.1757 geboren wurde.



Es folgt ein zweiter Anstieg mit 185 Höhenmetern.



Ich habe die Tour mit Komoot geplant, aber einmal ist kein Weg zu erkennen, wo eigentlich einer sein sollte (wenn die Komoot-Karte korrekt ist). Ich gehe ein Stück durch den Wald und lasse mich dabei von der GPS-Uhr leiten, bis ich wieder auf einen Weg stoße.



Auf einem Baumstumpf lege ich eine Trinkpause ein.



Wenig später erreiche ich den Aussichtspunkt Kaiserhütte mit Blick auf die Pfarrkirche Maria Rain und die Drau.



Nach der Besichtigung der Kirche ...



... verlasse ich Maria Rain und marschiere wieder durch den Wald.



Über die Staumauer des Kraftwerks wechsle ich auf die andere Flussseite.



Um 14:35 treffe ich bei Ludwig ein. Ich fahre zum Stellplatz in Ferlach. Heute ist es warm genug, dass man ohne Pulli im Schatten sitzen kann.



Am Abend esse ich faschierte Laibchen mit Tomatensalat.



Meine Wanderung nach Maria Rain:



Meine Route:



Kilometerstand: 271 km (22 km gefahren).