Donnerstag, 3. Juni 2021

Kärnten, Tag 6 (3.6.2021)

Zur Feier des Feiertags schlafe ich heute lang (bis 7:20) und habe es auch dann nicht eilig. Zum Frühstück gibt es Kaffee, Apfel, Banane und den Rest des Erdbeerjoghurts. Es haben 13 Wohnmobile in Ferlach übernachtet. Ein weiterer sonniger Tag steht bevor. Kurz vor 9 beträgt die Temperatur bereits 15 Grad.



Ich gebe im Navi einen Ort beim Hafnersee ein, wo in Pocket Earth Parkplätze eingezeichnet sind, und mache mich um 9 Uhr auf den Weg. Der Parkplatz ist völlig belegt und gehört offenbar zu einem Hotel. Ich fahre etwas zurück bis zu einem (an Sonn- und Feiertagen offenen) Supermarkt und schaue mir die Landkarte genauer an. Dabei bemerke ich, dass weiter oben noch ein zweiter Parkplatz eingezeichnet ist. Ich beschließe, es noch einmal zu probieren. Am Wegweiser steht „für Camping- und Tagesgäste“, das Schild am Parkplatz hat die Aufschrift „für Campinggäste“. Ich weiß nicht, was ein Campinggast ist, und frage im Hotel, ob ich dort parken darf, wenn ich eine Wanderung machen möchte. Die Rezeptionistin sagt ja.



In Komoot habe ich von hier startend eine Wanderung zu einem Wasserfall entdeckt und auf Handy und Uhr geladen. Um 10:20 marschiere ich los, zunächst an der Straße entlang.



Die nächste Abzweigung rechts bringt mich ins Dorf Plescherken ...



... und weiter zu einem FKK-Campingplatz am Keutschacher See. 



Hier biege ich scharf rechts ab. Es folgt ein Anstieg von 122 Höhenmetern, meistens einer Forststraße entlang.



Einige Zwergerl haben es sich gemütlich gemacht.



Ein kurzer Abstecher führt zu einem Wasserfall.



Von nun an geht es eben oder bergab weiter. Meine Uhr zeigt zwar noch zwei Anstiege mit 10 bzw. 7 Höhenmetern an, aber die bemerke ich überhaupt nicht.



Ich erreiche den Penkensee ...



... und etwas später einen Teich.



Anschließend gehe ich am Hafnersee entlang in südöstlicher Richtung.



Der Aussichtsturm am Pyramidenkogel ist gut zu sehen.



Ein Fußweg führt nach links ...



... zur Hauptstraße.



Kurz nach 13 Uhr bin ich bei Ludwig zurück. Die meisten Autos haben einen gestempelten Ausdruck mit der Aufschrift „Parkerlaubnis“ hinter der Windschutzscheibe liegen. Möglicherweise ist das Parken hier doch nicht legal. Ich beschließe daher, raschestmöglich zu verschwinden. 



Dort wo die Straße nach Keutschach abbiegt, entdecke ich einen fast leeren Parkplatz, daneben befindet sich eine überdachte Sitzgelegenheit. Der Parkplatz liegt zwar direkt an der Straße, die nach Klagenfurt (9 km) bzw. Velden (12 km) führt, aber wenn ich mal in der Nähe bin und nichts Besseres finde, sollte hier eine Übernachtung möglich sein. Ich hole iPad und Getränk sowie ein Eis (aufs Mittagessen verzichte ich heute, da ich ohnehin abnehmen möchte), schreibe im Schatten auf der Bank sitzend (mit Blick auf den Keutschacher See) den Blog und surfe im Internet.



Für morgen Vormittag wird noch einmal Schönwetter vorhergesagt. Ich beschließe, eine Wanderung in Bad Eisenkappel zu machen (je nachdem, wie fit ich mich fühle, entweder zur Kupitzklamm oder auf den Gipfel des Oistra). Um 16:30 gebe ich Gas. Ein paar Kilometer hinter Ferlach in Richtung Zell-Pfarre entdecke ich einen ebenen Parkplatz mit Bänken. Da hier wenig Autos unterwegs sind, eignet er sich zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit. Gleiches gilt für ein paar Längsparkplätze neben der Straße in Zell-Pfarre.



Die Fahrt über den Schaidasattel ist wie immer ein Erlebnis: eine steile, enge, kurvige und schlechte Straße. In Bad Eisenkappel stelle ich Ludwig wie ein paar Tage zuvor am Parkplatz 8b ab. Ich nehme an, dass der Bus heute noch wegfahren wird.



Zum Abendessen koche ich Spiegeleier mit Tomatensalat.



Meine Wanderung:



Meine Route:



Kilometerstand: 423 km (91 km gefahren).