Am Morgen beträgt die Temperatur 8 Grad. Ein Kastenwagen aus Deutschland hat ebenfalls die Nacht beim Info-Zentrum in Pannonhalma verbracht.
Da ich mich zwei, vielleicht auch drei Tage in Budapest aufhalten und dafür das schöne Wetter ausnützen möchte (für Donnerstag wird Regen vorhergesagt), mache ich mich auf den Weg in die ungarische Hauptstadt. In Tatabanya verlasse ich die Autobahn, um bei einem Lidl einzukaufen. Außerdem fülle ich Ludwigs Tank um 706 Forint (1,92 Euro) pro Liter Diesel.
Es folgt eine 45 km lange Baustelle. In einer großen Stadt wie Budapest stehe ich aus Sicherheitsgründen nicht gerne frei. Ich fahre zum Campingplatz Arena ...
... und suche mir ein Plätzchen in der Nähe des zweiten Servicegebäudes. Stell- und Campingplätze in Budapest sind sehr teuer (am Arena Camping zahle ich 9000 Forint für Ludwig und 5000 Forint für mich, insgesamt knapp über 38 Euro - Strom und WiFi sind inklusive).
Bis zur Metro sind es fast 2 km. Ich komme an einem Kia- und Opel-Händler vorbei, an einem McDonalds, einem Spar und einem Aldi. Bei der Metro-Station befindet sich ein großes Einkaufszentrum. Ich fahre ohne Fahrkarte (Öffis sind in Ungarn für 65+ Jährige gratis) bis zur Station Batthyany ter auf der anderen Seite der Donau und werfe einen Blick aufs Parlament. Anschließend lasse ich mich zum Parlament bringen. Ich umrunde das eindrucksvolle Gebäude und spaziere zum Elisabeth-Platz. Der Eintritt in die St. Stephans-Basilika inkl. Liftfahrt zur Aussichtsterrasse kostet für Pensionisten 5500 Forint (14,95 Euro) statt 6800 Forint. Ich überquere die Donau auf der Kettenbrücke und marschiere zur Metro-Station Batthyany ter. Die Strecke von der Endstation der U-Bahn bis zum Campingplatz lege ich per Bus zurück.






























