Samstag, 3. Oktober 2026

Ungarn, Tag 2 (Samstag, 3.10.2026): Schloss Esterhazy

Ich habe auf dem kostenlosen Parkplatz in Sopron eine ruhige Nacht verbracht. Am Morgen beträgt die Außentemperatur 7 Grad.


Ich probiere, den Gasherd einzuschalten. Die Sicherung an der Gasleitung habe ich gestern überprüft, aber es gibt noch einen zweiten Knopf, den ich drücken kann. Danach funktioniert der Herd. Da ich aber nicht weiß, wie  viel Gas in der Flasche ist (mit der letzten Füllung habe ich immerhin schon drei Reisen zu je ungefähr 8 Wochen absolviert), fahre ich vorsichtshalber zum Decathlon, um eine Reserveflasche für den Trangia Sturmkocher zu besorgen. Nur gibt es leider keine mit dem benötigten Anschluss.


Beim Obi: auch nicht.


Die in Google Maps eingetragene Hervis-Filiale existiert nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schwierig ist, eine Gaskartusche zu kaufen, aber vielleicht habe ich demnächst in Györ mehr Glück. Also versuche ich, die Koordinaten des Mausoleums in Nagycenk in der Here-App einzugeben, aber verschiedene Schreibweisen führen nicht zum Erfolg. Das Navi will mich immer zu einer Adresse in Sopron führen. Schließlich entdecke ich, dass die Koordinaten im WoMo-Reiseführer nicht stimmen. Mit Hilfe von Google Maps finde ich aber hin.


Die Koordinaten der Drei-Hügel-Kirche in Fertöszeplak sind korrekt.





Nicht ganz 3 km weiter befindet sich der kostenpflichtige Parkplatz des Schlosses Esterhazy in Fertöd. Beim Parkautomaten muss man das Kennzeichen eingeben und kann mit Karte bzw. Handy bezahlen (1000 Forint, also knapp über 2,7 Euro). Danach hat man 24 Stunden Zeit, den Parkplatz zu verlassen - es ist also auch möglich, zu übernachten.


Ich esse zwei Kürbiskernweckerl mit Schinken und Käse sowie Mohnkuchen.


Nach dem Mittagessen besichtige ich das Schloss Esterhazy. Der Eintritt in den Mitteltrakt kostet für Pensionisten 3000 Forint (8,13 Euro) statt 6000 Forint für jüngere Besucher. Der Zugang zum Rosengarten ist um diese Jahreszeit kostenlos.

















Es ist 14 Uhr. Da ich von der vielen Arbeit im September noch müde bin, beschließe ich, für den Rest des Tages auszuruhen. Ich setze mich hinter Ludwig in den Schatten.


Da die Faschierten Laibchen nach dem Öffnen der Packung nicht zu lange im Kühlschrank liegen sollten, gibt es heute zum Abendessen das gleiche wie gestern.


Mein Weg beim Schloss Esterhazy:


Meine Route:



Kilometerstand: 192 km (30 km gefahren).

Freitag, 2. Oktober 2026

Ungarn, Tag 1 (Freitag, 2.10.2026): Sopron

 Nach den letzten Vorbereitungen ...


... mache ich mich um 9:20 auf den Weg ins Mürztal, um zu tanken (2,074 Euro pro Liter Diesel).


Danach halte ich in Freßnitz beim Hofer und beim Lidl, um Obst, Gemüse und Brot zu kaufen.


Bis zum Lidl in Sopron sind es ab Freßnitz 111 km. Ich fahre nicht auf der Autobahn, weil ich heuer keine Vignette gekauft habe und sich für diese Strecke eine Kurzzeitvignette nicht auszahlt. Um 12 Uhr bleibe ich in Schottwien stehen ...


... und esse Kürbiskernweckerl mit Schinken und Käse ...


... sowie ein Stück Mohnkuchen, den mein Vater gebacken hat.


Um 14:15 überquere ich die Grenze (keine Kontrollen) und treffe kurz vor halb drei beim Lidl ein (Montag bis Samstag geöffnet von 6:30 bis 21:00 Uhr, am Sonntag von 7:00 bis 19:00). Bananen: 699 Forint (1,89 Euro). Baguette: gibt es nicht. Berner Würstel: gibt es nicht. Hummus: 499 Ft (1,35 Euro). 175 g Joghurt: 75 Ft (0,20 Euro). 8 Eisstanitzel: 1499 Ft (4,06 Euro).


Ich fahre zu einem kostenlosen Parkplatz aus Park4night bei einem Spiel- und einem Sportplatz. Es sieht nach einem ruhigen Spot aus, deshalb beschließe ich, hier auch zu übernachten.


Ich unternehme einen Rundgang ins und durchs Soproner Stadtzentrum. Bei einer Raiffeisenbank hebe ich am Bankomat 75000 Forint (knapp über 200 Euro) ab.











Am Abend treten Probleme auf: Erstens kein Gas (bei der Gasprüfung vor eineinhalb Monaten funktionierte der Herd, seither habe ich ihn nicht mehr eingeschaltet; ich weiche auf den Trangia Sturmkocher aus) und zweitens funktioniert Internet mit der Fritzbox und der Yesss-Simkarte nicht (ich wechsle deshalb zur Hoerbi-Simkarte). Mein Abendessen: Faschierte Laibchen mit grünem Salat sowie Mohnkuchen.


Mein Weg durch Sopron:


Meine Route:


Kilometerstand: 162 km.