Heute morgen ist es etwas wärmer (7 Grad) als gestern, und es scheint die Sonne. Allerdings ziehen schon bald Wolken auf. Der Regen soll aber erst in der Nacht eintreffen.
Ich bereite Ludwig für die Abreise vor: Stromkabel verstauen, Wassertank füllen, Abwassertank und Urinkanister leeren.
Fürs Checkout hat man am Arena Campingplatz bis 15 Uhr Zeit. Ich beschließe daher, noch einmal ins Zentrum von Budapest zu fahren bis zur M2-Haltestelle Deak Ferenc ter. Ich spaziere zuerst dort herum und gehe dann wie gestern die Vaci utca hinunter (da ich das Komoot-Handy vergessen habe, gibt es keine Aufzeichnung meiner Tour).
Ich esse zwei ungarische Spezialitäten zu Mittag: Langos mit Sour Cream und Käse (3000 Forint = 8,18 Euro) ...
Ich bezahle 42000 Forint (114,89 Euro) für 3 Nächte (es wird nur Barzahlung akzeptiert) und fahre zum Aldi. Ich habe Glück, dass gerade ein Auto wegfährt, sonst hätte es keinen Platz gegeben (es scheint in erster Linie ein Park+Ride-Parkplatz zu sein). 500 g gefrorene Heidelbeeren kosten 1299 Forint (3,54 Euro). Für mit Erdnusscreme gefüllte Sticks werden teure 739 Forint (2,02 Euro) verlangt. Für Flaschen zahlt man 50 Forint (0,14 Euro) Pfand, wobei die Rückgabe mittels Automaten wie in Österreich erfolgt.
Ich muss nun durchs Zentrum von Budapest (auf einer vierspurigen Straße, wobei es meistens zusätzlich eine Busspur in jede Richtung gibt), um die Autobahn nach Westen in Richtung Balaton zu erreichen. Mein Ziel ist ein Aussichtspunkt auf einem Hügel über der 8000-Einwohner-Stadt Velence am Velencer See. Der Parkplatz ist vermutlich ein Treffpunkt für die lokale Jugend, aber da es ab 20 Uhr etwas regnen soll, eignet er sich wahrscheinlich als Übernachtungsplatz.
Am Gipfel des Hügels wurde ein Aussichtsturm gebaut. Der Eintritt kostet 800 Forint (2,19 Euro) und kann bar oder mit Karte bezahlt werden (viel hat der Kassier heute nicht zu tun).
250 m weiter gibt es einen Parkplatz bei einem Restaurant. Da am Abend aber vermutlich Gäste kommen und ich nicht einkehren werde, möchte ich hier nicht bleiben.
Da beim Platz am See derzeit drei Autos stehen, fahre ich zurück zur Kapelle. Dort esse ich Brote mit Hummus und später ein Joghurt mit Heidelbeeren und Nüssen.




























