Nach einer ruhigen Nacht am Parkplatz des Schlosses Esterhazy in Fertöd (wo inkl. Ludwig drei Wohnmobile übernachtet haben) stehe ich bei 6 Grad Außentemperatur auf. Ein weiterer schöner Herbsttag steht bevor.
Die Schranke bei der Parkplatzausfahrt öffnet sich durch die Erkennung des Kennzeichens automatisch. Ich habe eine ungarische Ein-Monats-Vignette gekauft und fahre auf der gut ausgebauten Autobahn durch eine langweilige flache Landschaft bei wenig Verkehr nach Györ (die bisher gefahrenen nicht-Autobahn-Straßen waren meistens recht holprig). Ich stelle Ludwig auf einem kostenlosen Parkplatz in Zentrumsnähe ab (wobei an Sonntagen meines Wissens alle Parkplätze kostenlos sind).
Ich unternehme einen Rundgang durchs Zentrum der Stadt mit 130.000 Einwohnern, in der der Fluss Raab in einen Seitenarm der Donau mündet. Das Innere der zahlreichen Kirchen kann ich nicht besichtigen - entweder findet eine Messe statt, oder das Tor ist gesperrt.
Als Mittagessen gibt es Brote mit Aufstrich und Zwiebeln und danach ein Stück Mohnkuchen.
Bis zum Intersport sind es 1,6 km. Natürlich gibt es keine Gaskartuschen. Stattdessen kaufe ich beim Aldi nebenan ein Croissant, um ein paar Münzen - z.B. für Einkaufswagen - zu bekommen.
Anschließend fahre ich nach Pannonhalma und parke beim Info-Zentrum (wo ich heute auch übernachten werde).
Auf einem Hügel befindet sich ein Benediktinerkloster, das zum UNESCO-Welterbe gehört. Ich steige zuerst zu einer Aussichtsplattform und einem Aussichtsturm (gesperrt) hinauf, komme dann zu einer Kapelle (geschlossen) und zu einem Denkmal, das 1896 anlässlich einem Jahrtausend Ungarn gebaut wurde, und erreiche schließlich die Erzabtei, die ich als Pensionist um 2300 Forint (6,23 Euro) statt 3200 Forint besichtigen kann.
Als Abendessen serviert der Chefkoch gebratene Nudeln (Huhn) mit Tomatensalat und danach Mohnkuchen.
Mein Weg zum Kloster Pannonhalma:































