Am Nachmittag hört der Regen auf. Ich lasse Ludwig am Stellplatz zurück, um durch Zelezniki zu spazieren.
Die Stadt mit etwas über 3000 Einwohnern hat kein Zentrum, sondern zieht sich kilometerweit an der Hauptstraße entlang.
Ich gehe zunächst nach Westen und komme zu einer Kirche, ...
... die innen recht nett aussieht.
Es folgen ein Friedhof mit einer weiteren Kirche ...
... und schließlich das Wahrzeichen der Stadt, ein Hochofen, der bis 1902 in Betrieb war.
Beim Ortsende-Schild drehe ich um.
Östlich der Abzweigung zum Stellplatz kommen ein paar Geschäfte und die Tankstelle, bei der ich gestern Ludwig frischen Diesel spendiert habe, sowie Häuser entlang der Straße.
Ich marschiere bis zum Ortsende-Schild - und stelle überrascht fest, dass ich mich in Studeno befinde.
Des Rätsels Lösung: bei der Tankstelle gibt es zwar ein Ortsanfangs-Schild von Zelezniki, aber kein Ortsende-Schild, und auf Studeno wird nicht hingewiesen. Da ich nicht zurückgeschaut habe, habe ich nicht bemerkt, dass ich die Stadt bereits verlassen habe. Mein Spaziergang ist dadurch fast neun Kilometer lang geworden.
Während des Abendessens fällt zur Abwechslung mal wieder Regen.
Mein Weg durch Zelezniki und Studeno:
Kilometerstand: unverändert.