Montag, 5. September 2022

Slowenien, Tag 8 (Montag, 5.9.2022)

Heute vormittag umrunde ich ein zweites Mal den Bleder See, dieses Mal gegen den Uhrzeigersinn und ohne Aufstiege zu Aussichtspunkten (abgesehen von der Burg, für die ich mir um 13 Euro eine Eintrittskarte kaufe). Außerdem gehe ich ein wenig in die Stadt Bled hinein, doch das bringt nichts - abgesehen von der Kirche Sveti Martin ...



... hat die Stadt in erster Linie nur Hotels und viel Verkehr zu bieten. Hier ein paar Fotos dieser Wanderung:



























Als es um die Mittagszeit bewölkt wird, überlege ich, eine Wanderung durch die Vintgar-Klamm zu unternehmen. Um halb zwei lacht aber bereits wieder die Sonne vom Himmel, was fürs Fotografieren in einer Schlucht kein gutes Licht bedeutet. Außerdem bin ich nach den See-Umrundungen gestern und heute noch etwas müde, deshalb beschließe ich, mit Ludwig ein wenig in der Gegend herumzufahren. In Radovljica finde ich nur Parkplätze, in die Ludwig Junior passen würde. Darum setze ich die Fahrt fort nach Brezje, wo ein großer Parkplatz wartet. Ich beschließe, dass Ludwig ein Auto und kein Van ist, denn dadurch kostet die Parkgebühr 2 statt 5 Euro für den Tag - schließlich will ich ja nicht lange bleiben, ...



... sondern nur die sehr schöne Wallfahrtskirche von außen ...



... und ...



... innen besichtigen.



Ich folge nun der Tour des Womo-Reiseführers ein Stück zurück und dann rechts nach Begunje. Hier ist die bekannte Rock-Band „Die Oberkrainer“ zu Hause. Ich will schauen, ob ich in der Nähe der Kirche halten kann, was aber nicht geht. Am Ortsende befindet sich ein Parkplatz, und dort sehe ich einen Wegweiser zu einem Wohnmobil-Stellplatz 500 m weiter. Das will ich mir anschauen. Ich komme zu einem weiteren Parkplatz und daneben eine Wiese, die offensichtlich der Stellplatz ist. Während ich noch darüber grüble, ob man einfach aufs Gras fahren darf, spricht mich ein Mann an. Kürzlich habe es hier ein Fest gegeben, und da habe sein Sohn die Idee gehabt, die Wiese für Wohnmobilisten zur Verfügung zu stellen. Die Übernachtung kostet 10 Euro plus Tourismus-Taxe. Hier beginnt außerdem ein Wanderweg zum Kirchlein Sv. Peter.



Ich fahre ein Stück zurück und dann nach links zu einer Gedenkstätte von Opfern der Nazis im zweiten Weltkrieg.



Auf dem Weg dorthin habe ich die Ruine der Burg Kamen passiert, der ich nun einen Besuch abstatte.



Der Turm ist offen, doch zuletzt kommt eine Hühnerleiter, auf die zu klettern ich lieber verzichte.



Es ist inzwischen 17 Uhr. Ich beschließe, noch ein Ziel anzusteuern, nämlich die Kirche Sv. Primoz beim Dorf Jamnik. Hinter Kropa führt eine schmale Straße in so engen Serpentinen bergauf, dass ich manche Kurve nur im ersten Gang schaffe. An der einzigen Stelle, von wo aus man zu Fuß relativ rasch zur Kirche gelangen könnte, steht bereits ein Auto, so dass für Ludwig kein Platz mehr ist. Vielleicht könnte man in Jamnik halten und etwas weiter gehen, aber dafür ist es heute zu spät. Ich stoppe nur rasch für ein paar Fotos aus der Ferne, dann fahre ich zum Campingplatz in Bled zurück.



Meine Wanderung:



Meine Route:



Kilometerstand: 852 km (75 km gefahren).