Um 8:45 Uhr fahre ich nach Bovec. Im Zentrum des 3000-Einwohner-Ortes ist in Pocket Earth ein größerer Parkplatz eingezeichnet (gebührenpflichtig vom 1.4. bis 30.9.; erste Stunde gratis, dann 1 Euro pro Stunde).
Der Parkplatz eignet sich gut für Wanderungen ab Bovec.
Bovec ist ganz auf den Tourismus eingestellt. Es gibt einige Restaurants, Hotels, Apartment-Häuser, Geschäfte ...
... und viele Anbieter sportlicher Aktivitäten.
Ich spaziere zur Kirche (in der eine Messe stattfindet). Nebenan gibt es einen kleinen kostenlosen Parkplatz (max. 2 Stunden), der aber eher für Ludwig Junior geeignet ist.
Ich hole mir in der Tourismus-Info ein paar Broschüren und gehe nach einer halben Stunde zu Ludwig zurück, denn es beginnt zu regnen.
Ein Stück zurück und dann Richtung Predil-Pass an der Grenze zu Italien liegt die Festung Kluze. Drei Autos haben sich so blöd auf den kleinen Parkplatz auf der anderen Straßenseite gestellt, dass für Ludwig kein Platz mehr ist. Ich fahre weiter, bis ich eine Möglichkeit zum Umdrehen finde. Jetzt ist der Parkplatz leer.
In der Festung ...
... gibt es eine Ausstellung über Kämpfe (insbesondere im 1. Weltkrieg, aber auch Napoleon führte hier Schlachten), die in dieser Gegend stattfanden. Ich besichtige sie um 3 Euro Eintritt.
Auf den Aufstieg zur Ruine von Fort Hermann verzichte ich angesichts des Wetters.
Ich mache mich auf den Weg nach Kobarid. Dreieinhalb Kilometer davor halte ich um 11:30 neben der Straße, um eine Stunde Mittagspause einzulegen (Knäckebrot mit Aufstrich und Zwiebeln).
In Kobarid möchte ich das Museum besuchen, aber ich finde keinen Parkplatz für Ludwig (ein weiterer Grund, warum man diese Gegend mit Ludwig Junior aufsuchen sollte). Auch wenn es jetzt nicht regnet, kann es doch jederzeit wieder anfangen, darum fahre ich 30 km zum Kamp Koca zurück. Ich treffe um 13:35 Uhr ein. Zum Abendessen verspeise ich Faschierte Laibchen mit Vogerlsalat.
Meine Route:
Kilometerstand: 1283 km (74 km gefahren).