Nachfolgend ein paar Fotos dieser 11 km-Tour mit etwas über 200 Höhenmetern, die in die entgegengesetzte Richtung zur gestrigen Wanderung führte:
Nach der Wanderung schalte ich den Boiler ein, dusche und trinke eine Flasche Yfood als Mittagessen. Anschließend fahre ich nach Ljutomer. Der Womo-Reiseführer enthält keine Parkplatzkoordinaten, aber in Pocket Earth entdecke ich einen Parkplatz in Zentrumsnähe, wo ich auch tatsächlich ein Plätzchen für Ludwig finde.
Ich spaziere zum Hauptplatz ...
... und zur Kirche (in der sich Personen aufhalten, die ich nicht stören möchte), ...
... damit dürfte ich bereits alle Sehenswürdigkeiten absolviert haben. Da ich nicht weiß, ob Supermärkte am Sonntag offen sind, halte ich beim nächsten Hofer, um frisches Baguette zu kaufen. Bei der Einfahrt gibt es einen kurzen Schreckmoment, denn es sind Teppichstangen angebracht - drei Meter sind aber für Ludwig ausreichend. Übrigens ist in Slowenien nicht alles billiger: Topfenkolatschen kosten 1,15 EUR (die habe ich in Österreich mit 0,95 EUR in Erinnerung).
Bei der kleinen Kirche in Verzej (die nicht offen ist) gibt es einen übernachtungsgeeigneten Parkplatz.
In Versej kann man eine Schiffsmühle besichtigen (Eintritt: 2 Euro) - zumindest theoretisch, denn an Samstagen ist sie nur bis 13 Uhr offen, und vom 2. bis 12.9. ist sie überhaupt geschlossen. Auf dem Parkplatz sowie davor beim Fußballplatz sollte man jedenfalls gut übernachten können.
Ich gebe in punkto Schiffsmühle aber nicht auf, denn 7 km weiter kann in Izakovzi noch eine besichtigt werden. Ich bezahle zwei Euro und darf dafür zusätzlich ein Mini-Museum betreten. Im angrenzenden Wald stehen Hütten, wo man offenbar grillen kann.
Am Parkplatz befindet sich ein offizieller Stellplatz für Wohnmobile (zumindest tagsüber allerdings mit PKWs zugeparkt). Strom kostet 0,50 Euro pro kWh, 100 Liter Wasser 1 Euro. Für die Übernachtung sind 10 Euro zu bezahlen (Dezember bis März kostenlos), allerdings ist mir nicht klar, wie man das Geld los wird (möglicherweise muss man die auf einem Schild angegebene Telefonnummer anrufen).
In Dobrovnik suche ich den tropischen Garten mit - laut Reiseführer - 1,7 Millionen Orchideen. Er ist sehr schwer zu finden, es gibt keine Hinweisschilder, und bei einer Straße, auf der ich wahrscheinlich ans Ziel kommen würde, ist ein mobiles Fahrverbotsschild aufgestellt. Über diverse Umwege erreiche ich das Gewächshaus dann doch noch, doch ist mir die Lust auf einen Besuch vergangen - schließlich ist es ein Schlechtwetterprogramm.
Ich fahre lieber weiter nach Bogojina, wo der Architekt Joze Plecnik 1926 die Kirche Christi Himmelfahrt neu gestaltete. In der Nähe befindet sich ein Friedhof, dessen Parkplatz übernachtungsgeeignet ist.
Die Kirche weist einen ungewöhnlichen runden Turm auf.
12 km weiter wartet in Selo die Rotunda Sv. Nikolaj mit einem hölzernen, 20 m entfernten Glockenturm darauf, von mir fotografiert zu werden.
Als letztes Tagesziel fahre ich nach Murska Sobota.
Im Womo-Reiseführer sind keine Parkplatz-Koordinaten angegeben. Ich finde eine Parkmöglichkeit in der Straße, die zum Bahnhof führt (an Wochentagen wäre es wahrscheinlich schwieriger, einen Parkplatz zu finden).
Ich spaziere zur Kathedrale, ...
... durch die zentrale Begegnungszone, wo ein Fest stattfindet, ...
... und zur evangelischen Kirche.
Die Straße zum Bahnhof wirkt sehr ruhig (zumindest an Samstagen), ich könnte dort problemlos übernachten. Da ich aber morgen eine längere Etappe nach Bled vor mir habe, beschließe ich, ein paar Kilometer noch heute zu fahren und wieder in Lenart zu übernachten. Um 19 Uhr treffe ich am altbekannten Stellplatz ein und koche Eierspeise mit Champignons und Tomatensalat.
Meine Wanderung:
Meine Route:
Kilometerstand: 580 km (122 km gefahren).