Samstag, 10. September 2022

Slowenien, Tag 13 (Samstag, 10.9.2022)

Der Tag beginnt bewölkt, doch die Wolken ziehen bald ab, und der Nebel löst sich auf. Heute und Morgen kann es zwar noch gelegentlich regnen bzw. gewittern, aber für die nächsten vier bis fünf Tage ist recht gutes Wetter vorhergesagt.



Ich überlege, was ich heute unternehmen soll. Ich bemerke, dass ich in der Nähe eine Wanderung in Komoot geplant habe, und beschließe, sie zu machen. Ich verlasse Zelezniki um 8:15 Uhr in westlicher Richtung. Nach ein paar Kilometern biege ich links ab in Richtung Davca. Die gut ausgebaute Straße führt durch ein bewaldetes Tal, in dem außer für die Straße und einen Bach wenig Platz ist. An einer Stelle verengt es sich noch weiter.



Ich erreiche den Pass Tuskov gric in 1010 m Seehöhe. 



Hier muss ich scharf rechts abbiegen. Über eine schmälere Straße (ein paar hundert Meter nicht asphaltiert) und einmal vom Navi fälschlicherweise zu einem Haus geschickt gelange ich auf den Sattel Raspet (1068 m), wo ich Ludwig auf einem kleinen Wanderparkplatz abstelle.



Ich ziehe mich um, packe den Rucksack und marschiere um 9:40 Uhr los. Vor mir ist eine Gruppe Jugendlicher unterwegs. Ich mache ein paar Fotos, um einen größeren Abstand zu ihnen zu haben, ...



... aber als der Weg recht steil durch den Wald bergauf führt, schwächeln ein paar Mädels, so dass ich bald die ganze Gruppe überhole.



Der Großteil des Anstiegs ist bald geschafft. Auf einer Bank mit Aussicht könnte man rasten, ...



... aber ich lege die letzten Meter bis zum Kopa (1360 m Seehöhe) zurück, wo ich nach genau einer Stunde eintreffe.



Ich habe die Tour nur bis hierher und auf dem gleichen Weg zurück geplant. Ich beschließe aber, sie zu verlängern. Es geht steil eine Wiese hinunter (meine Wanderstöcke sind sehr hilfreich), ...



... dann mäßig steil wieder etwas hinauf auf den Drzetina (1291 m).



Noch ein Stück weiter ...



... stoße ich auf einen Wanderparkplatz.



Ich könnte nun weiter gehen auf den Porezen (1632 m) und zu einer Almhütte danach, aber das ist eine potenzielle Wanderung bei einer anderen Slowenien-Reise. Ich gehe auf dem Forstweg (kein Fahrverbotsschild am Beginn) zurück. Ludwig könnte hier zwar fahren, es ist aber nicht zu empfehlen, denn wenn einem hier ein Fahrzeug entgegen kommt, wird es problematisch - es gibt im Wald kaum Ausweichmöglichkeiten.



Schließlich kommt Ludwig in Sichtweite. Um Punkt 12 erreiche ich ihn. Ich dusche und verspeise meinen nicht gebrauchten Wanderproviant (einen Apfel und eine Flasche Yfood) als Mittagessen.



Am Nachmittag möchte ich Skofja Loka besichtigen. Ab dem Pass Tuskov gric habe ich zwei Routen zur Auswahl: entweder nach links zurück nach Zelezniki oder nach rechts über Gorenja Vas. Ich entscheide mich für rechts, was dem Navi überhaupt nicht gefällt. Irgendwie gelange ich auf eine besonders schmale Straße, für die sich die Bergabfahrhilfe als nützlich erweist, um die Bremsen nicht zu überlasten. Dann wird die Straße zwar breiter, ist aber nicht mehr asphaltiert. Ab Kopacnica wird die Straße besser, und schließlich erreiche ich eine Hauptstraße, die mich zum Hofer in Skofja Loka bringt.



Nach dem Einkauf fahre ich zu einem Parkplatz mit 5 ausgewiesenen Plätzen für Wohnmobile. Unter der Woche ist er von 8 bis 19 Uhr kostenpflichtig, an Samstagen nur von 8 bis 13 Uhr. 



Man muss nur über eine Brücke gehen und befindet sich sofort im historischen Stadtzentrum.



Ich spaziere durch die Stadt und zur Burg. Dunkle Gewitterwolken ziehen auf. Ich schaffe es gerade noch in Ludwig zurück, als um 17:20 ein Wolkenbruch einsetzt. Nachfolgend ein paar Fotos aus Skofja Loka:

















Meine Wanderung:



Mein Spaziergang:



Meine Route:



Kilometerstand: 1027 km (60 km gefahren).