Ich stehe um 7 Uhr auf, trinke - wie ich es mir kürzlich angewöhnt habe - ein Glas Wasser mit zwei Teelöffeln Apfelessig und esse ein Frühstück, das aus Haferkleie mit etwas Apfelsaft, einer Banane und einem Apfel besteht. Dazu gibt es eine Tasse Kaffee. Gestern Abend waren in Traunstein zwei weitere WoMos anwesend, aber eines hat hier nicht übernachtet. Es ist bewölkt bei 13 Grad.

Um 8:20 fahre ich los. Bis zur Autobahn sind es sieben Kilometer. Am Rastplatz Seehamer See-Ost lege ich um 9:15 eine WC-Pause ein.

Es gibt keine Autobahn-Südumfahrung von München, deshalb muss ich durch die Stadt fahren (die Straße hat zwei Fahrspuren in jede Richtung), bis ich die Autobahn nach Lindau erreiche. Meines Wissens hätte ich vor einem Jahr hier nicht fahren dürfen, aber derzeit sind nur Dieselfahrzeuge bis zur Abgasnorm EURO 4 gesperrt (Ludwig hat EURO 5). Inzwischen haben sich die Wolken verzogen. Bei herrlichem Sonnenschein fahre ich bis zum Parkplatz Winterberg, den ich um 11:25 erreiche.

Ich starte das Komoot-Handy, hänge die Fototasche um und spaziere zur Galluskapelle.

Diese sogenannte "Autobahnkapelle" wurde im Jahr 2000 eröffnet.

Man sieht in der Ferne Berge in Österreich und der Schweiz.

Wieder zurück in Ludwig, trinke ich eine Flasche Yfood ...

... und esse Mohnkuchen, den mein Vater gebacken hat.

Um 13 Uhr mache ich mich wieder auf den Weg. Die Autobahn bringt mich fast bis zum Bodensee. Danach geht es mit LKW-Geschwindigkeit weiter, denn Überholen ist auf der B31 nicht möglich. Später folgen dreispurige Abschnitte, danach eine Autobahn und zuletzt wieder die B31 bis Freiburg im Breisgau. Es beginnt zu regnen. Eine Ampel schaltet 15 Minuten lang nicht auf Grün (wie ich später sehe, wegen eines Autos, das in einem Tunnel eine Panne hat). Ich erreiche mein Ziel, eine günstige Tankstelle mit einem Dieselpreis von 1,489 Euro.

Nach dem Tanken halte ich kurz in einer Nebenstraße, um im Navi einzustellen, dass Mautstraßen vermieden werden sollen. Ursprünglich hatte ich geplant, wie 2018 während der Fahrt nach Portugal in Belfort zu übernachten, aber die Kommentare zum Stellplatz in Park4night sind eher schlecht. Ich entscheide mich daher für einen Parkplatz im Dorf Phaffans. Bis dorthin sind 90 Kilometer zurückzulegen, größtenteils auf Autobahnen (auch in Frankreich mautfrei). Die Grenze ist nur am Wechsel der Sprache von Beschriftungen zu erkennen. Kurz nach 18 Uhr erreiche ich meinen heutigen Schlafplatz.

Zum Abendessen gibt es Faschierte Laibchen mit Salat.

Mein Spaziergang zur Galluskapelle:

Meine Route:

Kilometerstand: 841 km (552 km gefahren).