Sonntag, 27. April 2025

Spanien, Tag 6 (Sonntag, 27.4.2025): Hondarribia

Am Morgen ist es bewölkt bei 12 Grad, aber die Wolkenschicht ist schon recht dünn, und es regnet nicht (es könnte aber vor allem am Vormittag noch etwas Regen fallen). Am Parkplatz der Kirche Santuario de Guadalupe oberhalb von Hondarribia haben 15 WoMos und Minicamper übernachtet, außerdem zwei Lastwagen, die wahrscheinlich auch als Wohnmobil verwendet werden. Mit meinem Handy (Magenta) habe ich hier eine sehr schlechte Internet-Verbindung, aber die Vodafone-Simkarte in der Fritzbox funktioniert recht gut - es gelingt problemlos, mit der Familie in der Steiermark zu videofonieren.


Ich mache mich auf den Weg hinunter nach Hondarribia und zum Leuchtturm Faro de Higuer. Einmal will Tomtom, dass ich links abbiege, aber da es keinen Wegweiser gibt, bin ich überzeugt, dass es sich um eine enge Abkürzung handelt, und bleibe auf der Hauptstraße. Beim Leuchtturm befindet sich ein Campingplatz mit 2,60 m Einfahrthöhe (ich bin nicht sicher, ob Ludwig da durchpassen würde, es wäre auf jeden Fall sehr sehr knapp) - vielleicht gibt es ja weiter hinten noch eine zweite Einfahrt?


Vor dem Campingplatz kann man parken und sogar übernachten.


Ich marschiere zum Leuchtturm und auf einem Wanderweg zum Hafen von Hondarribia (wo ein Laufwettbewerb stattfindet). Danach gehe ich in die Stadt. Es beginnt leicht zu regnen (meistens nur ein Nieseln). Die Altstadt von Hondarribia ist sehenswert. Die meisten Parkplätze in Hafen- und Ufernähe sind zwischen 10 und 20 Uhr kostenpflichtig (je 50 Minuten 1 Euro), ich sehe aber auch ein paar mit weißen Umrandungen, die für Ludwig wahrscheinlich groß genug wären. Um 13 Uhr bin ich beim Auto zurück. Nachfolgend einige Fotos (mehr auf Komoot):


















Ich esse eine Dose Thunfischfilets.


Nach einer ausgiebigen Pause beschließe ich, zu versuchen, einen weiteren Leuchtturm zu erreichen. Ich überquere den Jaizkibel, der wie gestern in dichtem Nebel liegt (oder von tieffliegenden Wolken umhüllt wird). Tomtom führt mich in einem Vorort von Donostia-San Sebastian durch schmale Wohnstraßen, bis ich schließlich vor einem Fahrverbot-Schild (ausgenommen Berechtigte) stehe. Da ich sicher bin, nicht berechtigt zu sein, drehe ich um. Es ist hier nirgends möglich zu parken, womit auch die Variante, die letzten zwei Kilometer bis zum Leuchtturm zu Fuß zurückzulegen, ins Wasser fällt. Ich kehre zum Stellplatz bei der Kirche Santuario de Guadalupe zurück. Heute morgen habe ich eine selbstreinigende, aber kaputte Toilette (alle Lämpchen leuchten, aber die Tür öffnet sich nicht) und daneben einen Trinkwasserhahn entdeckt. Ich fülle Ludwigs Wassertank und kehre seinen Boden.


Zum Abendessen gibt es Puten-Curry mit Reis und Salat.


Heidelbeeren und Walnüsse sind gesund, darum esse ich diese auch wieder.


Meine Wanderung durch Hondarribia:


Meine Route:



Kilometerstand: 2083 km (61 km gefahren).