Mittwoch, 30. April 2025

Spanien, Tag 9 (Mittwoch, 30.4.2025): Zumaia

Auch heute begrüßt mich beim Aufstehen wolkenloser Himmel. Die Temperatur beträgt 18 Grad. Vor der Abfahrt leere ich den Grauwassertank und den Urinkanister und putze die Windschutzscheibe.


Ich fahre zu einer Tankstelle, bei der Diesel (der in Spanien Gasoleo A heißt) mit 1,299 Euro um rund 20 Cent billiger ist als bei den meisten anderen Tankstellen. Bei der Ausfahrt fährt man an einer Kabine mit dem Kassier vorbei. Ich zahle mit dem Handy, also mit Apple Pay.


Mein nächstes Ziel ist der Lidl am Ortsrand von Zarautz. Die meisten Parkplätze sind überdacht. Es gäbe auch welche ohne Dach, aber eine Höhenschranke verwehrt Ludwig die Zufahrt (ich hoffe, dass das eine Ausnahme ist).


Zum Glück kann ich einen Längsparkplatz neben der Straße nutzen.


Ich fahre nun zur Küstenstraße und nach Getaria. Die Parkplätze für WoMos sind alle belegt (in Spanien sind eindeutig zu viele Wohnmobile unterwegs, sogar in der Nebensaison). 1 km nach der Kleinstadt finde ich eine Parkmöglichkeit.


Ich müsste jedoch auf der stark befahrenen Straße (ohne Fußgängerweg) gehen, was mir nicht behagt. Daher fotografiere ich den Leuchtturm von Getaria nur aus der Ferne.


Es ist 11:15. Ich beschließe, hier zu Mittag zu essen (Brote mit Aufstrich und Zwiebeln).


Um 12 Uhr fahre ich weiter. Kurz danach lege ich einen Fotostopp ein. Ich erreiche Zumaia, wo am Hafen am Parkplatz P5 schon ein paar WoMos stehen.


Ich schieße ein paar Hafenfotos. Danach suche ich in Komoot eine Rundwanderung und speichere sie auf Handy und Uhr.


Um 13 Uhr breche ich auf. Ich muss zwei Flüsse überqueren, um das Stadtzentrum zu erreichen. Bei der San Telmo-Kapelle auf der Steilklippe über dem Itzurun-Strand sehe ich erstmals die eigenartigen Gesteinsformationen, die Flysch genannt werden. Noch beeindruckender sieht der Flysch 500 m weiter aus. Ich gehe hinunter zum Meer. Eine Tafel warnt, dass man auf die Gezeiten achten soll, um nicht von der Flut überrascht und womöglich vom Wasser eingeschlossen zu werden. Ich checke eine Gezeitentabelle im Internet. Kürzlich war Ebbe. Der Wasserhöchststand wird gegen 19 Uhr erreicht werden. Das gibt mir genügend Zeit, denn ich muss nun eineinhalb Kilometer auf rundgeschliffenen Steinen am Meer entlang marschieren, bis ich einen Pfad erreiche, der auf die Klippe hinauf führt. Oben lege ich bei einem Aussichtspunkt eine Pause ein. Nun geht es bergab zurück nach Zumaia. Kurz nach halb fünf erreiche ich Ludwig (Temperatur außen / innen: 26 / 34 Grad). Nachfolgend ein paar Fotos der Wanderung:















Ich will vor Sonnenuntergang noch einmal in die Stadt und zum Leuchtturm sowie zur San Telmo-Kapelle gehen (auch wenn die Viewfindr-App nur eine geringe Wahrscheinlichkeit für Abendröte vorhersagt), darum beginne ich bereits um 17:15 zu kochen. Es gibt gebratene Nudeln und Salat.


Kurz nach 19 Uhr - zwei Stunden vor Sonnenuntergang - mache ich mich noch einmal auf den Weg. Ich gehe zum Leuchtturm und ans Ende der Mole, danach zum Itzurun-Strand und zur Kapelle San Telmo. Hier ein paar Fotos:





Zurück in Ludwig sind die Heidelbeeren für die heutige Dosis inzwischen aufgetaut.


Meine Wanderung an der Flysch-Küste:


Mein Weg zum Leuchtturm etc.:


Meine Route:



Kilometerstand: 2157 km (36 km gefahren).