Am Stellplatz in Saint-Priest-Taurion haben sieben WoMos übernachtet, es hätten hier aber noch viel mehr Platz. Es ist neblig bei 8 Grad. Die Sonne dürfte jedoch bald zu sehen sein.

Ich mache noch einmal ein Foto der Eisenbahnbrücke.

Um 8:30 breche ich auf. Mein erstes Ziel habe ich in der App "1-2-3 Tanken" gefunden: einen Intermarche-Hypermarkt in 12 km Entfernung in Limoges, wo ein Liter Gazole 1,503 Euro kostet. Als ich die Bankomat-Karte in das Bezahlterminal stecke, werden die Texte automatisch auf Deutsch umgeschaltet.

Bei großen französischen Supermärkten gibt es Waschmaschinen. Ich brauche zwar keine, aber im Bedarfsfall ist das für Camper sehr praktisch.

Nun gebe ich die Koordinaten eines Picknick-Platzes in Spanien ins Navi ein. Tomtom sagt, dass ich dorthin auch auf unbefestigten Straßen fahren muss. Ich hoffe, dass ich trotzdem hinkommen werde. Um die Schnellstraße zu erreichen, muss ich Limoges durchqueren, was ich nach 15 Minuten geschafft habe. Der Himmel ist jetzt wolkenlos. Abgesehen von einer 20 km langen Strecke auf einer Nationalstraße bin ich bis 11:30 (als ich am Rastplatz Aire de Bedenac Ouest zur Mittagspause halte) nur auf Schnellstraßen unterwegs.

Ich esse ein halbes Baguette mit Schinken, Käse und Ei.

Nach 55 Minuten fahre ich weiter. Erwartungsgemäß herrscht auf der Umfahrung von Bordeaux viel Verkehr. Ich glaube, das Schlimmste überstanden zu haben, als ich in einen Stau gerate.

Nach 20 Minuten passiere ich die Ursache: ein LKW hat eine Panne und blockiert eine Spur. Auch danach geht es eine Weile nur mit 70 bis 80 km/h weiter, bis endlich wieder weniger Fahrzeuge unterwegs sind. Schließlich muss ich die Autobahn verlassen und folge einer Nationalstraße bis Mont-de-Marsan, wo wieder eine Schnellstraße beginnt. Kurz nach 15 Uhr halte ich auf dem Rastplatz Aire de Champigny. Die Temperatur beträgt hier 23 Grad.

Ich frage mich, ob ich wirklich zum Picknickplatz in Spanien fahren soll. In der Nacht und vor allem morgen wird es viel regnen. Ich beschließe, zwar die Richtung beizubehalten, aber mir einige andere Plätze auf Übernachtungseignung anzuschauen. Ich gebe einen Parkplatz in Souraide ins Navi ein und wundere mich, wie lang die Fahrt dauern soll. Aber Tomtom irrt sich nicht, denn die letzten 30 km sind eng, kurvenreich, uneben und eine richtige Berg- und Talbahn - ich habe die Ausläufer der Pyrenäen erreicht (es hätte sicher eine etwas weitere Route auf besseren Straßen gegeben). Der Parkplatz ist etwas schief, darum fahre ich ein paar Kilometer weiter nach Ainhoa. Auch hier stehe ich nicht komplett waagrecht, aber ich beschließe, dennoch zu bleiben, denn das Dorf sieht sehr hübsch aus.

Ich unternehme einen Spaziergang durch Ainhoa ...

... und besichtige die Kirche von außen ...

... und innen.

Mein Abendessen: Penne mit Pilzsauce und Salat.

Danach gibt es Joghurt mit Heidelbeeren und Walnüssen.

Mein Spaziergang durch Ainhoa:

Meine Route:


Kilometerstand: 1940 km (496 km gefahren).