Samstag, 26. April 2025

Spanien, Tag 5 (Samstag, 26.4.2025): Fahrt nach Spanien (jetzt aber wirklich!)

Wie vorhergesagt hat es in der Nacht zu regnen begonnen (nicht ununterbrochen, aber immer wieder). Bis morgen Nachmittag soll es laut Regenradar so bleiben, wohingegen Kachelmannwetter auch Wettermodelle anzeigt, nach denen der Regen schon am Sonntag Vormittag aufhören wird - mal schauen, wer recht hat. Die Temperatur beträgt 14 Grad.


Ich lasse mir Zeit und fahre erst um 9:10 aus Ainhoa ab. Nach ein paar Kilometern sehe ich einen Parkplatz, wo ich meinen Abfall in einer Restmülltonne entsorgen kann.


Bei der Parkplatz-Ausfahrt soll ich nach rechts fahren, aber da steht nach 5 m ein Einfahrt-verboten-Schild. Ich muss also links die Straße mit Fahrverbot für Camping Cars nehmen, um zurück zur Hauptstraße zu gelangen. Die Route führt nun in vielen Kurven durch Wald. Um 9:55 zeigt ein Schild mit der Aufschrift "Navarra", dass ich Spanien erreicht habe. Ich gelange nach Irun, durchquere die Stadt (30er Zone) und komme um 10:30 zum ersten spanischen Lidl. Es gibt mehrere Sorten Baguette, wobei das Günstigste 49 Cent kostet (ich nehme aber dunkleres Brot). 250 g Eisbergsalat kostet 87 Cent. Bananen gibt es um 1,49 Euro, und Agua Minerale con gas ist vorhanden. Ich sehe leider kein Obst, das mit "Bio" beschriftet ist. Als ich mit dem Einkauf fertig bin, muss ich durch einen Wolkenbruch zu Ludwig laufen (da zuvor sogar ein Stück blauer Himmel sichtbar war, habe ich den Regenschirm natürlich nicht dabei).


Mein nächstes Ziel ist ein Einkaufszentrum kurz vor Donostia-San Sebastian. Tomtom leitet mich zu einem kleinen Parkplatz auf der falschen Seite der Autobahn. Ich markiere den richtigen Ort auf der Karte. Die Einfahrten zum Parkplatz des Einkaufszentrums weisen eine Höhenbeschränkung von 2,20 m auf. Ich probiere es auf der anderen Seite. Hier finde ich Plätze, wo Ludwig stehen kann.


Es ist 12:15. Ich esse zu Mittag (das gleiche wie gestern).


Dann marschiere ich ums Gebäude herum, bis ich einen Eingang finde. Im Inneren wende ich mich nach rechts, darum muss ich im Kreis fast durchs ganze Einkaufszentrum gehen, bis ich den Vodafone-Shop finde (Orange wäre als Alternative auch möglich gewesen).
Die Vodafone-Angestellte spricht Englisch. Ich nehme eine Simkarte mit 240 GB Datenvolumen für 28 Tage um 15 Euro. Vor Ablauf dieser Zeit muss ich via Internet das Guthaben aufstocken. Die Angestellte kopiert meinen Pass und aktiviert die Simkarte in ihrem Handy. Nach wenigen Minuten ist alles erledigt. 


Ich kehre zu Ludwig zurück, schalte den Router ein und verbinde mich am MacBook mit der Admin-Oberfläche der Fritzbox. Statt dem Web-Zugangspunkt webapn.at, der für Yesss erforderlich ist, schalte ich auf "Standard-Zugangspunkt verwenden" um. Danach funktioniert der Internet-Zugriff.


Ich suche einen Stellplatz für die Nacht und entscheide mich für den großen geschotterten Platz nahe der Wallfahrtskirche Santuario de Guadalupe westlich von Hondarribia an der französischen Grenze. Ich nehme die Straße, die in Serpentinen auf den Berg Jaizkibel führt (mehr als 450 m hoch). Aussicht kann ich keine genießen, vielmehr muss ich wegen dichtem Nebel die Nebelleuchten einschalten. Am Stellplatz stehen zwei WoMos, und ich halte es für wahrscheinlich, dass noch ein paar mehr kommen werden. Die Internetverbindung ist nur 3G, aber manchmal kann ich recht gut im Web surfen und sogar ein Youtube-Video anschauen - wenig später geht aber minutenlang überhaupt nichts.


Während einer Regenpause mache ich einen kurzen Rundgang zur Kirche.





Blick auf Hondarribia und am anderen Ufer Hendaye in Frankreich:


Zur Abwechslung schüttet es jetzt wieder.


Ich esse Faschierte Laibchen mit Eisbergsalat. Als Nachtisch gibt es wie gestern Joghurt mit Heidelbeeren und Walnüssen.


Meine Route:



Kilometerstand: 2022 km (82 km gefahren).