Montag, 28. April 2025

Spanien, Tag 7 (Montag, 28.4.2025): Donostia-San Sebastian

Ein paar sonnige Tage beginnen mit wolkenlosem Himmel bei 11 Grad. Die Wetter-App sagt erst für Freitag wieder eine geringe Regenwahrscheinlichkeit voraus. Seit gestern funktioniert der Zugriff auf Home Assistant nicht mehr, obwohl er weiterhin läuft, denn das Mail mit dem Hinweis auf das neue Vanterwegs-Posting wird pünktlich um 7:45 verschickt.


Die Tomtom-App startet nicht (ein Grund mehr, das derzeitige Gratis-Abo nicht kostenpflichtig zu verlängern). Ich lösche sie, installiere sie neu und lade die Spanien-Nordwesten-Offline-Karte (der Download anderer Karten muss warten, bis ich eine schnellere Internet-Verbindung habe). Die Bits tröpfeln aber so langsam daher, dass ich nach 10 Prozent aufgebe und bis auf Weiteres Here We Go verwenden werde. Wegen der Tomtom-Probleme kann ich erst um 9:25 Uhr abfahren (in der Zwischenzeit haben Elektriker in Wien die Kabel von meiner Wohnung zum Stockwerkverteiler erneuert, da bei der Installation meiner PV-Anlage Anfang April übersehen wurde, dass ein größerer Querschnitt erforderlich ist - vielen Dank, dass du als Portier fungiert hast, Peter!). Ich fahre zu einem Lidl in Hernani. Er befindet sich im Stadtzentrum und verfügt über wenige Parkplätze, die alle belegt sind. Zwei Kilometer weiter gibt es noch eine Filiale. Diese liegt zwar am Stadtrand, weist aber eine Tiefgarage auf und außen ebenso wenige Parkplätze. Zum Glück fährt gerade ein Auto weg.


Ich kaufe Salat und Tomaten und fahre dann zum offiziellen WoMo-Stellplatz von Donostia-San Sebastian. Ich habe Glück, es gibt ein paar freie Plätze (ich hätte ungern anderswo geparkt, denn bei vielen Spots in Park4night haben User kommentiert, dass ihr Auto aufgebrochen wurde). Ich tippe Ludwigs Kennzeichen am Automaten ein und bezahle mit dem Handy 5,50 Euro für einen Tag.


Es ist 11 Uhr. Ich esse eine Dose Sardinen mit Chili.


Dann bereite ich mich für die Stadtbesichtigung vor (Sonnencreme auftragen, einen kleinen Rucksack packen, die elektronischen Geräte sicherheitshalber in der Box hinter dem Fahrersitz einschließen). Auch wenn hier immer wieder WoMos durchfahren, um einen freien Platz zu finden, so dass es Diebe schwer haben, ungesehen zu bleiben, schließe ich alle in Ludwig eingebauten Zusatzschlösser ab - sicher ist sicher. Als ich um 11:50 aufbreche, sind alle Parzellen des Stellplatzes belegt. Ich gehe in Richtung Meer. Ein Hügel versperrt mir den Weg. Ich steige über Treppen hinauf zum weithin sichtbaren Seminario Diocesano (die Kirche kann besichtigt werden). Danach geht's wieder bergab. Bei der Strandpromenade wende ich mich nach links. Eine Standseilbahn bringt mich auf den 181 m hohen Monte Igueldo (einfache Fahrt: 3,30 Euro). Oben, wo sich ein kleiner Vergnügungspark befindet, hat man eine herrliche Aussicht auf die Stadt. Ich will einen Fahrradweg wieder hinunter gehen, doch dieser ist gesperrt, so dass ich die längere Route entlang der Straße nehmen muss (das zahlt sich nicht aus, denn abgesehen von einem Blick aufs Seminario kommt man an keinen Aussichtspunkten vorbei). Wieder zurück am Meer, folge ich der Strandpromenade bis zu ihrem Ende, wo sich die Skulpturen Peine del Viento (Windkamm) befinden. Dann marschiere ich auf der Strandpromenade in östlicher Richtung, verlasse sie aber, um zur Kathedrale zu gelangen (sie hat noch Mittagspause, so dass keine Besichtigung möglich ist). Ich gehe weiter zur Brücke Puente de Maria Cristina. Auf der linken Seite des Flusses Urumea erreiche ich die letzte Brücke vor dem Meer, die mich zum Kursaal (so lauten die Wegweiser - ein typisches spanisches oder baskisches Wort?) und zum Strand Zurriola bringt. Wieder zurück auf der anderen Flussseite, umrunde ich den Monte Urgull. Ich beschließe, morgen in Donostia-San Sebastian zu bleiben und mich heute auf den Rückweg zu machen. Ich komme am Aquarium und am Rathaus vorbei und gehe auf der Strandpromenade bis zu einer Straße, die fast bis zum Stellplatz führt. Um 18:30 treffe ich nach einem fast-20-km-Marsch bei Ludwig ein. Nachfolgend ein paar Fotos (mehr könnt ihr auf Komoot anschauen):



















Ich esse ein Nudelgericht mit Salat und danach das übliche Joghurt mit Heidelbeeren und Walnüssen. Im Standard lese ich von einem großflächigen Stromausfall in Spanien. In Donostia-San Sebastian war davon nichts zu bemerken, alle Ampeln waren in Betrieb.


Mein Weg durch Donostia-San Sebastian:


Meine Route:



Kilometerstand: 2121 km (38 km gefahren).