10 Wohnmobilisten haben den Hafenparkplatz in Zumaia zum Übernachten genutzt. Das Thermometer zeigt 20 Grad an, die sich wegen des Windes aber etwas kühler anfühlen.

Ich unternehme heute einen Abstecher ins Landesinnere, das nur im Müller-Reiseführer beschrieben, in den Wohnmobil-Reiseführern aber ignoriert wird. Das erste Ziel ist das Kloster San Ignacio de Loyola in Azpeitia.

Die Basilika liegt 250 m vom Parkplatz entfernt.

Im Inneren ...

... ist ein Spiegel aufgestellt, so dass man die Kuppel betrachten kann, ohne sich den Hals zu verrenken.

Danach unternehme ich einen Rundgang durch Azpeitia.



Es ist fast halb 12. Ich esse ein halbes Baguette mit Schinken, Käse und Ei.

Die Straße nach Tolosa über den 679 m hohen Urraki-Pass ist kurvenreich. In Tolosa sind die ersten beiden aufgesuchten Parkplätze eher für PKWs gedacht und außerdem voll. Erst beim dritten am Stadtrand werde ich fündig.

Außer der Kirche (die geschlossen ist) hat Tolosa nicht viel Sehenswertes zu bieten.




Nach Onati fahre ich zuerst auf der Autobahn (mautpflichtig für Fahrzeuge > 3,5 t) und anschließend auf einer engen, kurvenreichen Straße durch eine bewaldete Berglandschaft. Der kostenlose Stellplatz ist sehr beliebt, es gibt aber noch freie Parzellen (möglicherweise gehört die Mehrzahl der WoMos Stadtbewohnern, die den Stellplatz als Dauerparkplatz verwenden).

Ich gehe zum Rathaus, zur Kirche (leider zu), zu einer Dampflokomotive und zur Universität.





Als letztes Tagesziel fahre ich zur Basilika von Arantzazu in rund 750 m Seehöhe. Autos mit einer Länge > 5 m müssen den ersten Parkplatz verwenden.

Ich spaziere zur Basilika und besichtige auch die Krypta.



Da man dort gut übernachten kann, beschließe ich, nach Zumaia zurückzukehren. Tomtom führt mich ans Meer nach Deba, nur noch wenige km von Zumaia entfernt. Plötzlich ist meine Fahrspur gesperrt, ich sehe ein Fahrverbots- und ein Steinschlagzeichen mit spanischem Text. Die Ampel bleibt rot. Die Autos sollen offenbar nach links abdrehen (dort ist eine Unterführung, durch die Ludwig nicht passt). Ein Auto hinter mir hupt. Ich fahre trotz roter Ampel geradeaus. Vor mir am Strand befindet sich ein kleiner PKW-Parkplatz. Ich lasse mir von Google Maps die Route nach Zumaia planen. Es wird eine Straßensperre angezeigt. Ich soll stattdessen eine lange Strecke zurück fahren, dann nach Azpeitia und von dort nach Zumaia - ein Umweg von mehr als 40 km! Zähneknirschend mache ich mich auf den Weg, aber gleich danach kommt mir der Gedanke, dass ich morgen sowieso an der Küste entlang nach Westen fahren will - da kann ich mir gleich hier in der Nähe einen Schlafplatz suchen. Wenige Kilometer nach Deba wurde vor Mutriku die Straße begradigt. Auf der nicht mehr benötigten Schleife wurden Längsparkplätze sowie ein Radweg angelegt. Dort werde ich heute übernachten (so wie einige weitere WoMos auch).

Es ist 19:45. Ich koche Penne mit Broccoli und Salat.

Mein Weg durch Azpeitia:

Mein Weg durch Tolosa:


Mein Weg zur Basilika von Arantzazu:

Meine Route:


Kilometerstand: 2325 km (168 km gefahren).