Donnerstag, 22. Mai 2025

Spanien, Tag 31 (Donnerstag, 22.5.2025): Fahrt nach Gijon

Obwohl der (derzeit) kostenlose Stellplatz in der 13.000-Einwohner-Stadt Llanes unmittelbar neben einer Straße liegt, auf der tagsüber immer wieder Autos fahren, war es in der Nacht vollkommen ruhig. Am Morgen höre ich Regentropfen auf Ludwigs Dach prasseln. Es handelt sich aber nur um ein Intermezzo von weniger als 5 Minuten. Der Himmel ist bewölkt, es gibt aber Stellen, durch die Sonnenstrahlen den Weg zum Erdboden finden. Die Temperatur beträgt 15 Grad.


Ich fahre nun wieder nach Westen. Am Stellplatz am Ortsrand von Ribadesella entleere ich den Urin-Kanister und den Grauwassertank. Der Wasserhahn ist sehr unpraktisch angebracht. Da zwei weitere WoMos ver/entsorgen möchten, verzichte ich darauf, den Wassertank zu füllen.


Bei der Herfahrt habe ich eine Tankstelle gesehen, bei der Gasoleo A 1,299 Euro kostet. Ich tanke ...


... und fahre dann zu einem zentrumsnahen, sehr schiefen (12 Grad Neigung nach links) Parkplatz.


Ich mache eine Runde durch Ribadesella, zuerst durch die Altstadt, dann zur Ermita de Guia auf einer Halbinsel zwischen Meer und Flussmündung und zurück auf der Promenade Paseo de la Grua. Der Blick von oben auf die Stadt mit ca. 5500 Einwohnern ist schön, aber aus der Nähe gefällt sie mir weniger als gestern Llanes.









Es ist 12 Uhr. Auf dem schiefen Parkplatz möchte ich nicht essen, darum fahre ich die schmale Stichstraße zu einem übernachtungsgeeigneten Parkplatz kurz vor dem Dorf Cuevas.


Hier esse ich Brote mit Mortadella und Käse.


Das Besondere an Cuevas ist, dass die Straße dorthin durch eine 300 m lange Tropfsteinhöhle führt.


Ich gehe zu Fuß durch, was die richtige Entscheidung ist, denn kurz vor dem Tunnelausgang steht ein Wagen mit Hebeplattform, mittels der an der Höhlendecke etwas kontrolliert oder gearbeitet wird. Wäre ich mit Ludwig durchgefahren, hätte ich entweder warten oder 250 m im Rückwärtsgang zurücklegen müssen. Genau dieses Schicksal erleiden zwei andere WoMos. Eigenartig, dass die Arbeiter kein Einfahrt-verboten-Schild aufgestellt haben.


Als nächstes mache ich einen Abstecher in die Berge zum Mirador del Fitu. 


Leider ist es sehr dunstig.


Östlich des Strands von Colunga ...


... kann man Fußabdrücke von Dinosauriern mit der eigenen Schuhgröße vergleichen.


Beim Mirador San Roque mit der gleichnamigen Kapelle ...


... hat man den schönsten Blick auf das Fischerdorf Llastres.


Bis ganz oben dürfen Wohnmobile nicht fahren. Aber am Beginn der Fahrverbotszone liegt der Parkplatz P3 mit genügend freien Parzellen. Eine Übernachtung ohne Campingverhalten ist hier erlaubt.


Die letzten eineinhalb Kilometer der Straße zum Leuchtturm Faro de Llastres sind einspurig, es kommt mir aber auf Hin- und Rückfahrt niemand entgegen.


In Gijon, mit rund 270.000 Einwohnern die größte Stadt Asturiens, endet die Lidl-freie Zone. Es stehen mehrere Filialen zur Auswahl. Ich wähle eine mit einem recht großen Parkplatz und mache einen Großeinkauf.


Es ist inzwischen halb sieben - Zeit, einen Übernachtungsplatz zu suchen. Ich fahre zu einem, der nur etwas mehr als einen Kilometer entfernt ist und der in Park4night gute Kommentare bekommen hat. Allerdings wurden überall Parkverbotsschilder aufgestellt. Auf einer Zusatztafel steht, dass hier wegen einer Sportveranstaltung zwischen 23.5. 0 Uhr und 24.5. 24 Uhr nicht geparkt werden darf. Also suche ich einen anderen Platz. Ich entscheide mich für einen bei einer Sporthalle auf der anderen Seite der Stadt. Tomtom lotst mich zur Autobahn, was angenehmer ist, als wenn ich die gesamte Strecke durch Gijon fahren müsste. Der Parkplatz ist riesig und im hinteren Bereich ganz leer.


Ich koche Eierspeise mit Salat. Danach - eh schon wissen - Himbeer-Nuss-Joghurt.


Mein Weg durch Ribadesella:


Mein Weg durch den Tropfstein-Tunnel:


Mein Weg zum Saurier-Fußabdruck:


Mein Weg zum Mirador in Llastres:


Meine Route:



Kilometerstand: 3866 km (148 km gefahren).