Dienstag, 13. Mai 2025

Spanien, Tag 22 (Dienstag, 13.5.2025): Pico Tres Mares

Ich erwache um 7 Uhr nach einer herrlich ruhigen Nacht am Stellplatz bei La Poblacion am Ebro-Stausee (übrigens wieder in Kantabrien). Der Himmel ist größtenteils bewölkt bei 11 Grad. Man muss heute immer wieder mit ein paar Regentropfen rechnen. Die belgischen Nachbarn (die gut Deutsch sprechen) sind früher als ich aufgestanden und brechen auch vor mir auf. Das spanische WoMo scheint nicht bewohnt zu sein.


Bei mir geht's heute zurück in den Norden. Ich möchte Barcena Mayor, ein weiteres "schönstes Dorf", im Naturpark Saja-Besaya besuchen. Da mich die Route zunächst nach Westen führt, beschließe ich, zuvor den gestern angedachten Abstecher in die Berge auf 2000 m Höhe durchzuführen. Zuerst aber fahre ich zum Lidl in Reinosa, der praktischerweise am Weg liegt. Gestern habe ich in der Filiale in Santander kein Mineralwasser mit Kohlensäure gesehen, darum fülle ich heute sicherheitshalber meinen Vorrat auf. Außerdem sind gefrorene Heidelbeeren vorrätig.


Bei kaum Verkehr und Aprilwetter fahre ich bergauf zum Skigebiet Alto Campoo. Der Mirador de La Joyanca liegt im Nebel.


Kurz danach sind die Berge zu sehen.


Den nächsten Fotostopp lege ich in 1470  m Seehöhe ein.


Die Straße ist bestens ausgebaut, meistens bin ich im 4. Gang unterwegs. Ich erreiche einen riesigen übernachtungsgeeigneten Parkplatz (1600 m).


Die letzten 5 Kilometer sind steiler und enger, aber weiterhin gut zu fahren. Auch am Mirador de la Fuente del Chivo (1990 m) lässt es sich bestimmt eine Nacht lang aushalten (solange nicht zu starker Wind weht). Die Temperatur beträgt 4 Grad.


Ich setze die Haube auf. Zuerst will ich nur zu einem Kreuz hochsteigen, aber dann gehe ich weiter, bis ich den Pico Tres Mares (2175 m) erklommen habe. In einigen Schneefeldern muss ich vorsichtig gehen, um nicht auszurutschen (ich bin mit Halbschuhen unterwegs).











Es ist 12 Uhr. Ich esse Sardinen in Sonnenblumenöl mit Zitrone ohne Haut und ohne Gräten.


Auf der Rückfahrt komme ich an einigen Pferden vorbei, die den Asphalt lecken.


Ich durchquere den Naturpark Saja-Besaya. Am Aussichtspunkt Balcon de la Cardosa glaube ich zunächst, dass dort die Statue eines Kängurus steht.


Als ich am Parkplatz von Barcena Mayor eintreffe, regnet es - aber nicht lang. Laut Info-Tafel kostet das Parken 2 Euro pro Tag für PKWs und 5 Euros für Camper, aber es wird heute nicht kassiert (es ist auch nicht viel los). Übernachten ist laut Park4night verboten, obwohl ich keinen entsprechenden Hinweis finde.


Ich spaziere durch das Dorf. Sämtliche Gebäude wurden aus Steinen errichtet.







Anschließend fahre ich zum Stellplatz in Puente San Miguel. Die WoMo-Plätze sind alle belegt, aber jemand deutet mir, dass er in Kürze wegfahren wird. Ich denke, dass auch die PKW-Parkplätze benutzt werden dürfen.


Mein Abendessen: Faschierte Laibchen mit Käferbohnensalat ...


... und diesmal wieder Heidelbeeren im Joghurt.


Mein Weg auf den Pico Tres Mares:


Mein Weg durch Barcena Mayor:


Meine Route:



Kilometerstand: 3257 km (146 km gefahren).