Home Assistant hat seit ein paar Tagen keine Mails verschickt, wenn ein neues Blog-Posting veröffentlicht wurde. Gestern Abend habe ich den Bug gefunden und repariert. Danach wollte ich schlafen gehen, aber in einem in der Nähe stehenden WoMo wurde laut Musik gespielt. Ich hörte mir das 5 Minuten lang an, dann bin ich mit Ludwig zum anderen Ende des großen Parkplatzes in Gernika-Lumo gefahren, wo ich Ruhe hatte. Heute ist der Himmel größtenteils blau. Die Temperatur beträgt 16 Grad.

Derzeit muss man sich an Wochenenden online registrieren, wenn man die Ermita San Juan de Gaztelugatxe besichtigen will (ab Juni an jedem Tag). Das aktuelle Wochenende war bereits ausgebucht, als ich gestern einen Termin zu bekommen versucht habe. Trotzdem fahre ich zu einem Parkplatz in der Nähe und stelle Ludwig auf den letzten freien Platz. Man darf hier auch übernachten - es gibt aber keinen Mobilfunkempfang :-(

Ich spaziere in Richtung der Ermita, wo für Game of Thrones Szenen gedreht wurden, die auf Drachenstein spielen. Ich hatte gehofft, dass man bis zum Beginn des Zugangs zur Insel gelangen kann, aber der Checkpoint befindet sich schon ein gutes Stück früher. Ich gehe weiter zu einigen Aussichtspunkten und zum größeren Parkplatz (nur für PKWs). Der hiesige Checkpoint liegt näher an der Kapelle, aber immer noch 900 m (sowie 180 Höhenmeter) entfernt. Ich beobachte den Luftraum über der Insel, sehe aber keinen Drachen. Ich gehe zurück zu Ludwig (mehrere Fahrzeuge sind in der Zwischenzeit weggefahren) ...


... und rund 1,5 km weiter zum Leuchtturm Faro de Matxitxako (fragt mich nicht, wie man das ausspricht!). Eigentlich sind es zwei Leuchttürme, der ältere aus dem Jahr 1852 war bis 1909 in Betrieb. Am Rückweg muss ich 160 Höhenmeter bergauf marschieren - gut, dass ich seit Mitte Jänner trainiert habe. Auch jetzt sind ein paar Parkplätze frei.


Es ist fast 12 Uhr. Ich esse ein halbes Baguette mit Schinken und Käse (hartgekochte Eier sind aus).

Eigentlich wollte ich morgen nach Bilbao. Ich disponiere jedoch um, um das schöne Wetter zu nutzen (morgen wird es regnen). Bilbao ist mit rund 350.000 Einwohnern die größte Stadt des Baskenlandes. Da der offizielle Stellplatz meistens voll ist, fahre ich zu einem Parkplatz bei der Metro-Station in Berango.

Ich kaufe am Automaten eine Fahrkarte nach Bilbao (2 Zonen, 2,10 Euro) und bezahle kontaktlos mit dem Handy. Ich habe keine Zeit, Fotos zu machen, denn in diesem Moment fährt der Zug ein. Ich frage Perplexity, wo ich aussteigen muss, um zum Guggenheim-Museum zu gelangen, und lasse mir eine Liste aller Metro-Stationen bis dorthin geben (die erste nach Berango vergisst die KI allerdings). Die Fahrt bis zur Haltestelle Moyua dauert 30 Minuten. Um die Metro-Station verlassen zu können, muss man das Ticket in einen Schlitz neben den niedrigen Türen schieben. Die Türen öffnen sich nicht. Ich probiere es erneut - nichts! Ich komme nicht hinaus. Ich gehe zu einem anderen Ausgang, aber auch dort wird mein Ticket nicht akzeptiert. Bei der Rollstuhl-/Kinderwagen-Tür ist eine Lücke zwischen den beiden Türhälften, wo ich mich hindurchzwängen kann (gut, dass ich seit Anfang Jänner 10 Kilo abgenommen habe).

Ich befinde mich im Zentrum der Neustadt Bilbaos. Es sind viele Leute unterwegs. Ich orientiere mich anhand einer Karten-App am Handy und gehe zum berühmten Guggenheim-Museum. Puppy, der Blumenhund, ist nahe des Eingangs ein beliebtes Fotomotiv. Hinter dem Museum lauert eine Riesenspinne auf Opfer. Ich spaziere nun am Fluss entlang in Richtung Altstadt. Bevor ich die Brücke zur Altstadt überquere, mache ich einen Abstecher zur Touristen-Info, um zu fragen, ob ich mit meinem Metro-Ticket etwas falsch gemacht habe. Die Angestellte weiß auch nicht weiter. Ich spaziere kreuz und quer durch die engen Fußgängerzonen-Gassen der Altstadt, bis ich wieder den Fluss erreiche. Ich wandere durch die Neustadt zu einem großen Park. Am Fluss entlang gelange ich zum Guggenheim-Museum. Ich gehe zum zentralen Platz mit der Metro-Station Moyua, kaufe am Automaten eine Fahrkarte für zwei Zonen und steige in den gerade einfahrenden Zug. In diesem Bereich sind allerdings beide Metro-Linien auf derselben Strecke unterwegs. Da ich nicht sicher bin, ob ich im richtigen Zug sitze, steige ich bei der nächsten Station aus und stelle fest, dass dies tatsächlich der falsche Zug ist. Der richtige kommt drei Minuten später. In der Station Berango habe ich diesmal beim Ausgang kein Problem. Die Tür öffnet sich aber erst, wenn man nach dem Hineinschieben und Herausziehen der Fahrkarte noch einen kurzen Schritt vorwärts macht. Das dürfte ich in Bilbao nicht getan haben, und da ich glaubte, dass sich die Tür nicht öffnet, habe ich das nun ungültige Ticket ein zweites Mal hineingeschoben. Um 20:15 bin ich bei Ludwig. Ich bin heute mehr als 31.000 Schritte gegangen und dementsprechend müde. Während ich die Beine hochlege und etwas raste, könnt ihr die Fotos aus Bilbao anschauen (wer nicht genug bekommt, findet auf Komoot beim Profil von LudwigVan weitere):



















Ich koche Eierspeise mit Salat. Später werde ich noch Beerenjoghurt mit Nüssen naschen, aber die Himbeeren müssen erst auftauen.

Mein Weg nach Drachenstein und zum unaussprechlichen Leuchtturm:

Mein Weg durch Bilbao:

Meine Route:


Kilometerstand: 2435 km (60 km gefahren).