Mittwoch, 8. September 2021

Kärnten, Tag 10 (Mittwoch, 8.9.2021)

Nach einer ruhigen Nacht stehen wir um 7 Uhr auf. Wir lassen uns mit der Morgenroutine Zeit und brechen kurz vor 9 auf.



Nach etwas mehr als 10 km erreichen wir den Parkplatz der Raggaschlucht im Dorf Schmelzhütten (etwas außerhalb gibt es noch mehr Parkmöglichkeiten).



Wir gehen zum Eingang der Schlucht. Ohne Kärnten-Card würde der Eintritt 7 Euro kosten.



Es herrscht Einbahnregelung: die Schlucht darf nur auf dieser Seite betreten werden.



Bald nach dem Ticketshop beginnen die Holzstege, durch die die Schlucht begehbar gemacht wurde.



Insgesamt sind knapp über 200 Höhenmeter zurückzulegen.



Man spürt die Kraft des Wassers, das die Schlucht gegraben hat.



Kurz vor dem oberen Ende der Schlucht kommt man an einem Wasserfall vorbei.



Auf einem Plateau kann man sich auf einigen Bänken erholen. 



Der Rückweg führt durch den Wald und ist oft recht steil. Wanderstöcke wären hier nützlich.



Nach der Wanderung geben wir Heiligenblut ins Navi ein. Auf einem Parkplatz kurz hinter Winklern halten wir, um zu duschen und etwas zu essen.



Wir fahren ein Stück auf der Großglockner Hochalpenstraße (noch vor der Mautstation). Bei Kehre 27 biegen wir rechts ab. Die Straße ist schmal und bietet anfangs kaum Ausweichmöglichkeiten, so dass wir ein großes Problem hätten, wenn uns ein Auto entgegen käme. Zum Glück passiert das nicht. Wir halten bei einem Parkplatz, von dem man nach etwa 10 Gehminuten zu einem originalgetreu rekonstruierten Goldgräberdorf gelangt.



Man könnte auch zum Gasthaus Alter Pocher am oberen Ende des Goldgräberdorfs fahren und dort parken.



Die Besichtigung des Goldgräberdorfs kostet nichts. Besitzer der Kärnten-Card könnten auch Gold waschen (was sonst 9 Euro kostet), aber das ist eher etwas für Kinder.



Nach einer längeren Pause auf einer Sitzbank ...



... kehren wir zu Ludwig van Tourer zurück. Wir fahren durch Heiligenblut und weiter zu einem Wanderparkplatz. Hier beginnt der Rundweg Natura Mystica.



Der Rundweg ist sehr leicht begehbar und führt zunächst an einem Bach entlang.



Über eine Brücke erreichen wir das andere Bachufer.



Hier gelangen wir zu einer Abzweigung, wo wir vorübergehend den Rundweg verlassen. Ein Pfad windet sich in Serpentinen steil den Berg hinauf. Wir kommen zum Gößnitz-Wasserfall.



Auf der anderen Seite hat man eine schöne Aussicht auf das Gebiet der Großglockner Hochalpenstraße.



Wieder zurück auf dem Natura Mystica-Rundweg, passieren wir ein kleines Moor.



Wir beschließen, auf dem Wanderparkplatz zu übernachten, und lassen uns Käsespätzle mit grünem Salat munden.



Unsere Route:



Kilometerstand: 936 km (70 km gefahren).