Um 7 Uhr ist alles verstaut, und ich fahre am Wörthersee-Ufer entlang bis zur Abzweigung Pyramidenkogel. Ich steuere einen Parkplatz in der Nähe von Keutschach an. Ein roter Malibu-Kastenwagen dürfte hier übernachtet haben. Eigentlich wollte ich dem Aussichtsturm auf dem Pyramidenkogel einen Besuch abstatten. Da es bewölkt und die Sicht nicht sehr gut ist, verzichte ich aber darauf (ich war eh schon zwei Mal dort) und beschließe, die Wanderung durch die Tscheppaschlucht zu wiederholen (ich bin sie vor ein paar Jahren schon einmal gegangen), um meine neue Ausrüstung einzuweihen. Bei meiner Abfahrt vom Parkplatz um 8:55 sind die Jalousien des Malibu immer noch geschlossen - vielleicht schläft doch niemand drinnen, oder es handelt sich um ausgesprochene Langschläfer.
Die Straße Richtung Loiblpass bringt mit zum Parkplatz für Besucher der Tscheppaschlucht.
Um 10 Uhr breche ich auf. Ich überquere die Straße auf einer Brücke.
Im angrenzenden Wald befindet sich ein Kletterpark, der außer Betrieb zu sein scheint.
Nach etwa einem Kilometer erreiche ich die Kassa der Tscheppaschlucht. Die Kärnten-Card ist hier 8,50 Euro wert.
Nun geht es auf dem Wander-Äquivalent einer Autobahn weiter, ...
... vorbei an einer Holzknecht-Rindenhütte.
Die Schlucht ist nun nicht mehr fern.
Das Wasser hat sich tief in den Fels eingeschnitten.
Ich fotografiere zu oft, daher werde ich von einigen Wanderern überholt.
Bei einer Weggabelung hat man die Wahl: entweder links weiter durch die Schlucht zum Gasthaus „Deutscher Peter“, oder geradeaus zur Teufelsbrücke und zum Tschauko-Wasserfall.
Ich gehe geradeaus und werde den linken Weg retour marschieren.
Über eine Metallbrücke und eine Wendeltreppe ...
... mit Blick auf einen Wasserfall ...
... kommt man zur flaggengeschmückten Teufelsbrücke, die über einen weiteren Wasserfall führt.
Bald danach passiert man den Tschaukofall.
Durch ein Felstor ...
... gelangt man zu einem Panoramaweg in Richtung „Deutscher Peter“.
Um 12:15 lege ich eine Pause ein und esse drei Früchte bzw. Müsli-Riegel.
Beim Gasthaus (eine halbe Stunde später) könnte ich in einen Bus einsteigen (der nächste kommt um 12:58) und zum Parkplatz zurück fahren.
Ich gehe jedoch zu Fuß. Dadurch kann ich ein Foto des „Rohr-Kinos“ machen, wo ein Werbevideo der Elektrizitätswirtschaft gezeigt wird.
Ich wandere durch den Teil der Schlucht, den ich wegen der Abzweigung zur Teufelsbrücke noch nicht kenne.
Danach marschiere ich zum Parkplatz zurück, wo ich um 14 Uhr eintreffe. Bei der Ausfahrt sind zwei Euro einzuwerfen, damit sich die Schranke öffnet. Ich fahre ein paar Kilometer nach Ferlach, wo ich heute am Wohnmobil-Stellplatz übernachte (Preis: 4 Euro für ein 24-Stunden-Ticket). Zum Abendessen verspeise ich Käsespätzle mit Tomatensalat.
Meine Route:
Kilometerstand: 2536 km (42 km gefahren).