Mein heutiges Ziel: St. Oswald ob Bad Kleinkirchheim, genauer gesagt die Biosphärenparkbahn Brunnach. Immer gut zu wissen: es gibt keine Übernachtungsverbotsschilder auf dem Parkplatz.
Die Talstation der Kabinenbahn liegt in 1329 m Seehöhe. Das Ticket würde ohne Kärnten-Card 23 Euro kosten.
Ein Seilbahnangestellter weist mich auf die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln hin. Ich setze aber keine auf, denn ich bin allein in der Kabine. Nach ein paar Minuten steige ich in 1900 m Seehöhe aus.
Neben der Bergstation befindet sich ein Restaurant, wo um 11 Uhr nicht viel los ist.
Ich habe mit Komoot eine mittelschwere Wanderung geplant: 6,5 km lang, 200 Höhenmeter, überwiegend gut begehbare Wege, Trittsicherheit erforderlich. Es weht kalter Wind, darum setze ich die Haube auf.

In der Tat: so sehen gut begehbare Wege aus - und nicht wie der Salzgittersteig, den ich vor zwei Tagen gegangen bin.
Der Berg vor mir ist der 2226 m hohe Mallnock. Aber da muss ich nicht hinauf - zumindest nicht heute (aber vielleicht bei einer anderen Tour).
Des öfteren bleibe ich stehen, um das schöne Panorama der Nockberge zu fotografieren.
Die rötlichen Felsen links im nächsten Bild werden Rote Burg genannt.
Nun geht es bergab zurück in Richtung Kabinenbahn. Hier weht angenehmerweise kein Wind.
Ich erreiche die St. Oswalder Bockhütte, ...
... die eine interessante Variante zur Kühlung der Getränke verwendet.
Man könnte nun für den Rest der Wanderung auf der Forststraße bleiben, ...
... ich nehme aber für einen Teil der Strecke einen schöneren Pfad, der durch den Wald führt.
Zurück bei der Bergstation, füge ich der geplanten Tour noch die Umrundung eines Speichersees hinzu, ...
... des Brunnachsees. Alles in allem ist diese „mittelschwere“ Wanderung eher leicht. Trittsicherheit ist nicht erforderlich.
Danach lasse ich mich zur Talstation transportieren. In Bad Kleinkirchheim halte ich beim Spar, um meine Lebensmittelvorräte zu ergänzen.
Anschließend kehre ich nach Oberwöllan zurück, um noch einmal am Unterkircher Hof zu übernachten (heute ist Ludwig hier das einzige Reisemobil; da die verfügbaren Plätze in der Nebensaison selten ausgebucht sind, ist das Übernachten am gleichen Platzerl an zwei Tagen hintereinander kein Problem). Wenn die Sonne scheint, ist es angenehm, im Freien zu sitzen, wird sie hingegen von Wolken verdeckt, ist es zu kühl dafür. Ich wechsle daher mehrmals zwischen drinnen und draußen.
Zum Abendessen gibt es Bratwürste vom Schau-aufs-Land-Bauern.
Meine Route:
Kilometerstand: 2424 km (71 km gefahren).