Freitag, 10. September 2021

Kärnten, Tag 12 (Freitag, 10.9.2021)

Aufstehen um 7, Abfahrt um 8:15. Um 8:45 landen wir am Katschberg auf dem Parkplatz P3 (wie nicht anders zu erwarten: Nachtparkverbot - nicht nur für Wohnmobile, sondern für alle Fahrzeuge).



Wir machen uns auf die Suche nach einem Sessellift, der einerseits in Betrieb ist und bei dem andererseits die Kärnten-Card gültig ist. Zuerst glauben wir, dass sich der Lift westlich der Hauptstraße befindet.



Dann erkennen wir, dass wir auf die östliche Seite der Hauptstraße müssen.



Die Karte für die Berg- und Talfahrt aufs Aineck und zurück würde ohne Kärnten-Card 25 Euro kosten.



Die Bergstation liegt in einer Seehöhe von mehr als 2200 m. Gleich nebenan befindet sich ein Gasthaus.



Der Gipfel des Aineck ist eigentlich ein großes Plateau mit relativ geringen Höhenunterschieden. Man hat von hier aus eine herrliche Sicht auf andere Berge.



Wir gehen zunächst zu einem Speicherteich.



In der Ferne ist eine kleine Bodenerhöhung zu erkennen. Wir beschließen, dorthin zu marschieren.



Auf dem kleinen Gipfel angekommen, ...



... sehen wir etwas weiter weg ein Kreuz, das wir ebenfalls aus der Nähe begutachten wollen.



Danach wandern wir zurück. Nicht weit vom Sessellift entfernt befindet sich die Bergstation eines anderen Lifts, der nur im Winter in Betrieb ist.



Außerdem befindet sich dort ein weiterer Speicherteich (für Schneekanonen?).



Auf der anderen Seite dieses Teichs gelangt man in ein paar Minuten zum Aineck-Gipfelkreuz, das nicht an der höchsten Stelle des Gipfelplateaus errichtet wurde. Ich nehme an, dass man hier auf die Bundesländer Salzburg und Steiermark hinunter sieht.



Da ich schon lange kein Selfie mehr gepostet habe: hier ist eines.



Es ist mittlerweile halb zwölf. Wir gehen zum Sessellift zurück und fahren hinunter zu Ludwig, wo wir Sardinen zu Mittag essen.



Da der Copilot am Montag wieder arbeiten muss und wir morgen einen Familienausflug nach Kärnten unternehmen wollen, müssen wir nun nach Hause fahren. Die Straße vom Katschberg hinunter weist ein Gefälle von 15 % auf. Das Wohnmobil aus Deutschland vor uns bremst praktisch ununterbrochen - ich nehme an, dass der Lenker wenig Übung im Bergfahren hat und im 3. Gang unterwegs ist (wir können die heißgelaufenen Bremsen riechen). In Scheifling halten wir beim Hofer, um ein paar Lebensmittel für morgen zu kaufen.



Außerdem füllen wir in Kapfenberg Ludwigs Tank. Um 16 Uhr treffen wir in Turnau ein. Unsere Route:



Kilometerstand:  1297 km (204 km gefahren).