Sonntag, 22. Juni 2025

Spanien, Tag 62 (Sonntag, 22.6.2025): Este es el final

Nach einer ruhigen Nacht am Stellplatz bei der Feldkirche bzw. dem Friedhof in Winhöring (wo auch zwei deutsche WoMos übernachtet haben) stehe ich um 7 Uhr bei 15 Grad auf. Eine Stunde später ist die Temperatur bereits auf 20 Grad gestiegen.


Kurz vor 9 mache ich mich auf den Weg. Nach ein paar Kilometern auf der Autobahn geht es auf Bundesstraßen zuerst um 9:15 über die Grenze (auf deutscher Seite werden die Autos streng angeschaut, in Österreich sehe ich keine Beamten) und dann - da es nur einen einzigen dreispurigen Abschnitt gibt - im Kolonnenverkehr mit 60 bis 80 km/h bis zur Autobahn. Die schnellste Route wäre über den Pyhrnpass, aber da ich es am letzten Tag nicht eilig habe, fahre ich zur Abwechslung durchs Ybbstal, wo ich schon länger nicht mehr war. Um 11:50 stoppe ich in Kleinhollenstein auf einem Kleinparkplatz.


Ich esse Lachsfilet in Senfsauce.


Um 13:00 Uhr fahre ich weiter. In ein paar Tagen wird Ludwig 9 Jahre alt. Heute erreicht er die Marke von 99.999 gefahrenen Kilometern.


Um 14:35 ist die Spanien-Reise zu Ende.

Meine Route:



Kilometerstand: 8624 km (325 km gefahren).

Samstag, 21. Juni 2025

Spanien, Tag 61 (Samstag, 21.6.2025): Rückfahrt 3

Tagsüber und am Abend war es gestern in Menoncourt zwar heiß, danach ist die Temperatur aber rasch gefallen. Um 22:45 Uhr hatte es 23 Grad, heute Morgen sind es 17 Grad (in Ludwig jeweils 3 Grad mehr). Zum ersten Mal seit dem Beginn der Hitzewelle habe ich wieder gut geschlafen.


Um 8:45 ist Abfahrt. Auf der Autobahn bei Mulhouse ist recht viel Verkehr, über die Grenze wollen aber viel weniger Autos, weshalb es kaum negative Auswirkungen hat, dass die deutsche Polizei die einzige Spur scharf beobachtet. Um 9:30 erreiche ich Deutschland und verlasse bald die Autobahn, um zu tanken (1,548 Euro pro Liter Diesel).


Wieder auf der Autobahn, stehe ich wenig später im Stau. Die Ursache ist, dass die Polizei 100 m weit nur eine Fahrspur fahren lässt (man könnte das auch Schikane nennen). Durch Freiburg führt die Straße durch eine 30er Zone. Danach geht es aber flott weiter (mit Ausnahme einer Ortsdurchfahrt, wo eine 30er Zone einen Stau verursacht). Kurz vor 12 halte ich auf einem Rastplatz vor Geisingen.


Ich esse Brote mit der dritten und letzten Sorte Hummus.


40 Minuten später fahre ich weiter. Auf Bundesstraßen (manche dreispurig) erreiche ich bei Memmingen die Autobahn. Um 15:15 lege ich am Rastplatz Burgacker-Süd eine Pause ein.


Der Rest der Fahrt inkl. Nordumfahrung von München verläuft problemlos (zwar relativ viel Verkehr, aber kaum LKWs und vor allem kein Stau). Auf der Autobahn in Richtung Passau sind wenige Autos unterwegs. Mein Ziel ist das Dorf Winhöring, wo an einem Kreisverkehr die Ausfahrt zum Stellplatz am Friedhof ...


... angezeigt wird. Ich treffe um 17:40 Uhr ein. Das Thermometer zeigt außen wie innen 28 Grad an.


Nach einem Spaziergang durchs Dorf ...




... koche ich Tagliatelle Carbonara mit Salat,...


... und natürlich Heidelbeer-Nuss-Joghurt.


Meine Route:



Kilometerstand: 8299 km (524 km gefahren).

Freitag, 20. Juni 2025

Spanien, Tag 60 (Freitag, 20.6.2025): Rückfahrt 2

In Zentralfrankreich ist es derzeit genauso heiß, wie es in Spanien abseits der Küste war. In der Nacht fällt die Temperatur aber stärker. So hatte es gestern beim Schlafengehen um 23:30 Uhr noch 25 Grad (in Ludwig 27). Am Morgen sind es 18 (in Ludwig 21), es wird jedoch rasch wieder wärmer. Es ist leicht bewölkt. Das WoMo, das gestern nach mir gekommen ist und 30 m entfernt geparkt hat (ein paar weitere stehen auf der anderen Seite des großen Parkplatzes in Saint-Priest-Taurion), ist schon weg (und ich dachte, außer mir sind alle Camper Langschläfer).


Nach einem Foto der Eisenbahnbrücke ...


... breche ich um 8:45 Uhr auf. Die Autobahn-Aus-/Auffahrt, die ich schon vor zwei Monaten nicht benutzen konnte, ist noch immer Baustelle. Tomtom leitet mich zur nächsten. Am Rastplatz Aire de la Coulerouze lege ich einen kurzen Stopp ein, um meinen Müll zu entsorgen (am Stellplatz in Saint-Priest-Taurion gibt es zwar Behälter für getrennte Müllsammlung, aber keinen für Restmüll).


Nach 20 km Autobahn wechsle ich für fast 100 km auf eine Schnellstraße (ich staune immer wieder, wie genau sich die meisten Franzosen an die Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h halten) und danach auf Hauptstraßen. Der Verkehr hält sich in Grenzen. Ortsdurchfahrten verlaufen problemlos. Um 12 Uhr halte ich auf einem Rastplatz ein paar Kilometer nördlich von Vichy. Die Temperatur im Schatten beträgt 28 Grad.


Ich esse Brote mit Hummus.


Um 13 Uhr fahre ich weiter. Bis auf zwei Kreisverkehre, bei denen es zu kurzen Staus kommt, verläuft die Fahrt stressfrei. Um 15:55 Uhr lege ich in einer Parkbucht ein paar Kilometer vor Dole eine Pause ein. Das Thermometer zeigt 30 Grad an.


Ich fahre heute an drei Lidl-Filialen vorbei, ohne zu halten! Beim Aldi in Esprels aber ist es mit der Zurückhaltung vorbei - ich brauche unbedingt ein Baguette um 35 Cent (als Ausgleich für das ungesunde Mehl kaufe ich auch eine Packung Eisbergsalat).


Ich habe vor, wieder in der Umgebung von Belfort zu übernachten. Das Dorf Phaffans wie bei der Fahrt nach Spanien ist zweifellos eine Option, aber dessen Parkplatz liegt mitten im Ort. Im Nachbardorf Menoncourt hingegen ist in Park4night ein Parkplatz am Ortsrand eingetragen. Ich treffe um 18:57 ein. Nach kurzer Begutachtung beschließe ich, hier zu bleiben, denn der Parkplatz liegt hinter dem Gemeindeamt und hat keine Wohnhäuser in der Nähe. Die Temperatur beträgt 30 Grad.


Mein Abendessen: Eierspeise, Salat, Baguette um 35 Cent.


Mein Abenddessert: Nuss-Heidelbeer-Joghurt.


Als die Sonne untergeht, mache ich ein paar Ludwig-Fotos.


Meine Route:



Kilometerstand: 7775 km (590 km gefahren).

Donnerstag, 19. Juni 2025

Spanien, Tag 59 (Donnerstag, 19.6.2025): Rückfahrt 1

Temperatur außen/innen beim Schlafengehen um 23:30: 28/32 Grad. Beim Aufstehen um 7 Uhr: 22/24 Grad.


Um 8:30 fahre ich los. Eigentlich sollte die Kamera an der Schranke die Nummerntafel erkennen, die Schranke öffnet sich jedoch nicht. Ich drücke den Rufknopf. Nach einer halben Minute meldet sich jemand und macht die Schranke aus der Ferne auf. Nach einem Tankstopp (1,269 Euro pro Liter Gasoleo A) fahre ich auf der kurvenreichen N-135 über den 1057 m hohen Pyrenäen-Pass Puerto de Ibaneta. Um 10:25 erreiche ich Frankreich. Kurz nach 11 Uhr halte ich auf einem Parkplatz im Dorf Uhart-Mixe, um mir die Beine zu vertreten.


Ich esse Brote mit Hummus und eine Apfeltasche. Die Temperatur beträgt 29 Grad.


Um 14 Uhr lege ich zwischen Trensacq und Pissos eine Pause ein. Draußen hat es 35 Grad. Da springe ich rasch wieder in Ludwig mit angenehmeren 30 Grad.


Ich erreiche die mautfreie Autobahn nach Bordeaux mit viel Verkehr und Stau. Dann wird's aber wieder besser, und als Bordeaux zurück bleibt, nimmt die Anzahl der Autos rapide ab. Die Strecke via Angouleme nach Limoges verläuft mit Ausnahme eines 20 km langen Abschnitts nur auf Schnellstraßen. Um 17 Uhr möchte ich auf einem Rastplatz eine Pause einlegen. Der Parkplatz für PKWs hat eine Höhenschranke und ein Fahrverbotsschild für Wohnmobile, deshalb muss ich zum LKW-Parkplatz fahren - der aber komplett voll ist. Ich beschließe, aufs Rasten zu verzichten, und gebe wieder Gas. Mein Ziel ist die Tankstelle beim Intermarche-Supermarkt, wo ich vor rund zwei Monaten getankt habe. Die Gegend sieht aber anders aus, als ich sie in Erinnerung habe. Des Rätsels Lösung: es gibt in Limoges zwei Intermarche-Filialen, wo man auch tanken kann (1,565 Euro pro Liter Gazole), und ich habe versehentlich die Koordinaten der anderen verwendet. Wie bei der Fahrt nach Spanien werde ich auch bei der Rückfahrt am Stellplatz in Saint-Priest-Taurion übernachten. Ich treffe um 19 Uhr ein. Die Temperatur beträgt 35 Grad.


Mein Abendessen: Tofu-Würste und Salat.


Mein Nachtisch: Nuss-Heidelbeer-Joghurt.


Meine Route:



Kilometerstand: 7185 km (567 km gefahren).

Mittwoch, 18. Juni 2025

Spanien, Tag 58 (Mittwoch, 18.6.2025): Pamplona

Da ich gestern Abend erst spät gegessen habe, war ich anschließend bis fast Mitternacht mit dem Blog beschäftigt. Als ich schlafen ging, hatte es draußen noch 27 und in Ludwig 29 Grad. Bis zum Morgen sind die Temperaturen auf 22 bzw. 23 Grad gesunken.


Der kostenlose Stellplatz in Valtierra verfügt sogar über zwei Toiletten und Duschen. Klopapier fehlt, aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.


In Tafalla kaufe ich zum letzten Mal während dieser Reise bei einem spanischen Lidl ein.


Am Vormittag sollte es am ehesten möglich sein, einen Platz am offiziellen Stellplatz in Pamplona zu finden. In einer großen Stadt (Pamplona, die Hauptstadt der Provinz Navarra, hat rund 200.000 Einwohner) stehe ich lieber im Rudel - erstens, weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass jemand anwesend ist, und zweitens, weil Ludwig gut gesichert ist und sich Einbrecher eher leichter zu knackende Wohnmobile aussuchen. Die Fahrt durch Pamplona auf Straßen mit zwei bis drei Spuren pro Richtung und mehrspurigen Kreiseln, die oft an den Ein- und Ausfahrten Ampeln haben, ist stressig. Einmal nehme ich versehentlich die rechte Spur, müsste aber auf die mittlere wechseln. Natürlich lässt mich ein Spanier nicht hinein (dass viele Spanier diesbezüglich unfreundlich sind, habe ich schon öfters bemerkt), sehr wohl aber ein französischer Womo-Fahrer. Ich erreiche den Stellplatz, der zu ungefähr einem Drittel gefüllt ist. Die Schranke öffnet sich automatisch. Ich suche eine Parzelle (wo, ist ziemlich egal, es gibt wenig Schatten, und am Abend wird Ludwig heiß wie ein Backofen sein) und versuche, mit dem Ticketautomaten klar zu kommen (man kann die Sprache nicht wechseln, und ich weiß nicht, was manche Tasten bedeuten). Die Dauer des Parkens (24 oder 48 Stunden) auszuwählen, ist noch einfach. Danach muss man die Nummerntafel eingeben. Ich drücke dann eine der unbekannten Tasten in der Hoffnung, damit den Bezahlvorgang auszulösen, und halte das iPhone mit aktiviertem Apple Pay hin. Es tut sich nichts. Ich schiebe die Bankomatkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz. Jetzt kann ich den Pincode eingeben, und das Ticket wird gedruckt. 24 Stunden Parken kosten 10 Euro (inklusive Strom, aber den brauche ich nicht).


Ich esse Weckerl mit Mortadella (Käse ist aus, und ich habe vergessen, welchen zu kaufen).


Während Spanier schlauerweise Siesta machen, besichtige ich das Stadtzentrum. Zuerst bringt mich ein Aufzug auf einen Hügel, wo ich durch einen angenehm kühlen Park zu alten Festungsmauern gehe. Danach besichtige ich die fünfeckige Zitadelle, ehe ich kreuz und quer durch die sehenswerte Altstadt marschiere und auch einen Abstecher in die Neustadt unternehme. Für den Eintritt in die Kathedrale (inkl. Museum) zahle ich 4 Euro (Normalpreis für Nicht-Pensionisten: 5 Euro). Um 17:30 bin ich bei Ludwig zurück, wo mich 45 Grad erwarten. Ein paar Parzellen des Stellplatzes sind noch frei.




















Ich setze mich neben das Auto in den Schatten, denn dort ist es 34 Grad kühl.


Mein Abendessen: Spinat-Tortellini mit Salat.


Mein Dessert: Heidelbeerjoghurt mit Nüssen.


Mein Weg durch Pamplona:


Meine Route:



Kilometerstand: 6618 km (82 km gefahren).