Montag, 2. Juni 2025

Spanien, Tag 42 (Montag, 2.6.2025): Zwei Leuchttürme

Bis alle Fotos für den Blog bearbeitet und hochgeladen waren, hat es gestern bis nach Mitternacht gedauert. Zu diesem Zeitpunkt haben praktisch keine Autos mehr die Uferpromenade benutzt. Ich habe fest geschlafen und werde um 7:45 durch Verkehrslärm wach. Um 8 Uhr stehe ich auf. Der Himmel zeigt eine Mischung aus Blau und Weiß (mehr von Letzterem). Die Temperatur beträgt 18 Grad.


Bis zum Lidl stehen mir 6 km Stadtverkehr bevor. Unmittelbar vor dem Supermarkt sehe ich eine Tankstelle mit einem Dieselpreis von 1,219 Euro. Die Kartenzahlung funktioniert beim Kunden vor mir trotz mehrerer Versuche nicht. Mir geht es nicht besser. In einem solchen Fall ist es gut, wenn man auch ausreichend Bargeld eingesteckt hat. 


Der Lidl befindet sich im ersten Stock mit einer PKW-Garage darunter. Zum Glück gibt es auch ein paar Plätze im Freien.


Durch ein Industriegebiet, vorbei an einer Raffinerie (weil ich in einem Kreisverkehr versehentlich zu früh abgebogen bin), ...


... verlasse ich die sehenswerte Stadt A Coruna und ihre Vororte. Ich komme an zwei weiteren Lidl-Filialen vorbei und sehe eine Tankstelle, wo der Liter Diesel 1,189 Euro kostet (dass ich jemals wieder einen solchen Preis bezahlen würde, hätte ich bis vor ein paar Wochen nicht geglaubt). Ich fahre zum Leuchtturm Faro de Punta Nariga (die letzten 5 Kilometer eineinhalbspurig).


Leider ist der kleine Parkplatz recht schief, sonst wäre er ein toller (wenngleich windiger) Übernachtungsplatz. Zwei Wanderer jausnen hier, und wenig später kommt ein spanischer PKW.


Ich befinde mich jetzt an der Costa da Morte, der Todesküste.


Es ist 12:45 Uhr. Ich esse Weckerl mit Wurst und Käse.


Zurück auf der Hauptstraße, biege ich nach einigen Kilometern rechts ab und erreiche nach 700 m (einspurig) den Mirador Monte do Faro. Dort befinden sich die Kapelle Nosa Senora do Faro ...


... und ein Turm mit Statue. 


Man kann innen eine Wendeltreppe mit 133 Stufen hinauf steigen (leider mit Graffiti verunziert und mit zerbrochenen Fenstern). Am Ende könnte man über eine Leiter wahrscheinlich eine kleine Plattform am Fuß der Statue erreichen, aber darauf verzichte ich.


In Corme mache ich einen Abstecher zum Strand Praia da Ermida (kleiner übernachtungsgeeigneter Parkplatz) ...


... mit weißem Sand ...


...hinter Dünen.


Ich durchquere Corme und fahre die zweispurige Stichstraße zum Leuchtturm Faro do Roncudo. Der Wind weht, aber das tut er hier an der Costa da Morte wohl immer.







Es ist 15:30 Uhr. Da ich von der gestrigen Besichtigung von A Coruna noch müde bin, beschließe ich, heute Frühschluss zu machen, den Geräuschen von Wind und Wellen zu lauschen und beim Leuchtturm zu schlafen. Das gibt mir Gelegenheit, die weitere Tour zu planen.


Mein Abendessen: Eierspeise mit Salat.


Danach: Joghurt mit Himbeeren und Nüssen.


Beim Sonnenuntergang mache ich natürlich wieder Fotos. Die Wolken sind erneut nicht optimal, aber doch einigermaßen brauchbar. Vorteilhaft ist, dass man den Leuchtturm aus unterschiedlichen Richtungen fotografieren kann.








Meine Route:



Kilometerstand: 4801 km (88 km gefahren).