Da ich gestern Abend erst spät gegessen habe, war ich anschließend bis fast Mitternacht mit dem Blog beschäftigt. Als ich schlafen ging, hatte es draußen noch 27 und in Ludwig 29 Grad. Bis zum Morgen sind die Temperaturen auf 22 bzw. 23 Grad gesunken.

Der kostenlose Stellplatz in Valtierra verfügt sogar über zwei Toiletten und Duschen. Klopapier fehlt, aber das ist Meckern auf höchstem Niveau.

In Tafalla kaufe ich zum letzten Mal während dieser Reise bei einem spanischen Lidl ein.

Am Vormittag sollte es am ehesten möglich sein, einen Platz am offiziellen Stellplatz in Pamplona zu finden. In einer großen Stadt (Pamplona, die Hauptstadt der Provinz Navarra, hat rund 200.000 Einwohner) stehe ich lieber im Rudel - erstens, weil die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass jemand anwesend ist, und zweitens, weil Ludwig gut gesichert ist und sich Einbrecher eher leichter zu knackende Wohnmobile aussuchen. Die Fahrt durch Pamplona auf Straßen mit zwei bis drei Spuren pro Richtung und mehrspurigen Kreiseln, die oft an den Ein- und Ausfahrten Ampeln haben, ist stressig. Einmal nehme ich versehentlich die rechte Spur, müsste aber auf die mittlere wechseln. Natürlich lässt mich ein Spanier nicht hinein (dass viele Spanier diesbezüglich unfreundlich sind, habe ich schon öfters bemerkt), sehr wohl aber ein französischer Womo-Fahrer. Ich erreiche den Stellplatz, der zu ungefähr einem Drittel gefüllt ist. Die Schranke öffnet sich automatisch. Ich suche eine Parzelle (wo, ist ziemlich egal, es gibt wenig Schatten, und am Abend wird Ludwig heiß wie ein Backofen sein) und versuche, mit dem Ticketautomaten klar zu kommen (man kann die Sprache nicht wechseln, und ich weiß nicht, was manche Tasten bedeuten). Die Dauer des Parkens (24 oder 48 Stunden) auszuwählen, ist noch einfach. Danach muss man die Nummerntafel eingeben. Ich drücke dann eine der unbekannten Tasten in der Hoffnung, damit den Bezahlvorgang auszulösen, und halte das iPhone mit aktiviertem Apple Pay hin. Es tut sich nichts. Ich schiebe die Bankomatkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz. Jetzt kann ich den Pincode eingeben, und das Ticket wird gedruckt. 24 Stunden Parken kosten 10 Euro (inklusive Strom, aber den brauche ich nicht).

Ich esse Weckerl mit Mortadella (Käse ist aus, und ich habe vergessen, welchen zu kaufen).

Während Spanier schlauerweise Siesta machen, besichtige ich das Stadtzentrum. Zuerst bringt mich ein Aufzug auf einen Hügel, wo ich durch einen angenehm kühlen Park zu alten Festungsmauern gehe. Danach besichtige ich die fünfeckige Zitadelle, ehe ich kreuz und quer durch die sehenswerte Altstadt marschiere und auch einen Abstecher in die Neustadt unternehme. Für den Eintritt in die Kathedrale (inkl. Museum) zahle ich 4 Euro (Normalpreis für Nicht-Pensionisten: 5 Euro). Um 17:30 bin ich bei Ludwig zurück, wo mich 45 Grad erwarten. Ein paar Parzellen des Stellplatzes sind noch frei.



















Ich setze mich neben das Auto in den Schatten, denn dort ist es 34 Grad kühl.

Mein Abendessen: Spinat-Tortellini mit Salat.

Mein Dessert: Heidelbeerjoghurt mit Nüssen.

Mein Weg durch Pamplona:

Meine Route:


Kilometerstand: 6618 km (82 km gefahren).