Donnerstag, 31. Oktober 2024

Italien, Tag 57 (Donnerstag, 31.10.2024): Zurück in der Steiermark

In Villach wecken mich Sonnenschein und blauer Himmel. Die Temperatur beträgt 9 Grad. Um 8:10 Uhr breche ich zur letzten Etappe auf, die ich nach knapp 3 Stunden absolviert habe.


Meine Route:


Kilometerstand: 6486 km (212 km gefahren).

Mittwoch, 30. Oktober 2024

Italien, Tag 56 (Mittwoch, 30.10.2024): Villach

Nach einer ruhigen Nacht auf einem "Schau aufs Land"-Bauernhof ...


... fahre ich zur Firma Falle in Villach.


Am Vormittag wird das vordere Dachfenster ausgebaut, gereinigt und mit viel Dichtungsmittel wieder eingebaut. 


Ich esse beim McDonalds zu Mittag.


Neben der Firma Falle haben jetzt u.a. Filialen von Reiter, Tedi und Müller eröffnet.


Am Nachmittag geht's an den Batterietausch. Dazu müssen Fahrer- und Beifahrer-Sitz ausgebaut werden. Die beiden 95-Ah-AGM-Batterien (deren Ladung nur zur Hälfte verbraucht werden durfte) ...


... werden durch zwei Lithium-Batterien mit jeweils 150 Ah ersetzt. Da dieser Batterietyp fast zur Gänze entladen werden darf, habe ich nun die rund dreifache Energie für Kühlschrank, Heizung, Ladegeräte etc. zur Verfügung.


Da ich bei Dunkelheit nicht gern fahre, beschließe ich, in Villach zu übernachten. 


Ich mache lediglich einen kurzen Abstecher zum Lidl, wo ich mein heutiges Abendessen kaufe.


Mein Abendessen: Party Bällchen Tzatziki mit grünem Salat.


Meine Route:



Kilometerstand: 6274 km (18 km gefahren).

Dienstag, 29. Oktober 2024

Italien, Tag 55 (Dienstag, 29.10.2024): Fahrt nach Villach, dritter Tag

Ich habe am Parkplatz am Rand des Dorfs Casalborsetti eine ruhige Nacht verbracht. Die Temperatur am Morgen beträgt 14 Grad.


Um 8:15 breche ich zur letzten Etappe auf dem Weg nach Österreich auf. Bald erreiche ich eine Nebelzone, die ich erst nach eineinhalb Stunden durchquert habe. Es sind viele LKWs unterwegs. Die Umfahrung von Venedig (mit viel Verkehr, dreispurigen Kreiseln und einer Autobahn mit relativ schmalen Spuren) ist stressig. Danach verläuft die Fahrt problemlos. Tomtom führt mich über eine Route, die ich - glaube ich - noch nie gefahren bin. Um 11:30 Uhr halte ich auf einem Parkplatz im Dorf Ramuscello ...


... und esse Heringfilets. Noch 145 km bis Villach.


Dass die Route durch San Daniele führt, hat Tomtom ohne mein Zutun entschieden. Meine Entscheidung ist es, das zu nützen und etwas Schinken zu kaufen. Ich parke Ludwig am WoMo-Stellplatz (mit kostenloser Ver- und Entsorgung).


Die Geschäfte haben Mittagspause, deshalb spaziere ich ein wenig durch die Stadt.


Um 14:30 öffnet der erste Prosciutto-Shop.


1 kg Schinken (hauchdünn geschnitten) kostet 38 Euro.


Noch 109 km bis Villach. Um 16:20 Uhr überquere ich die Grenze. Ich stelle Tomtom um, so dass jetzt auch wieder Mautstraßen berücksichtigt werden.


Gestern habe ich mich erinnert, dass ich bei Schau aufs Land ein Abo habe. Das heißt, statt in Villach zu übernachten, mache ich das auf einem Bauernhof. Der nächstgelegene befindet sich in Oberwinklern südlich des Ossiacher Sees. Ich habe gestern via SMS mein Kommen vereinbart. Es ist schon fast finster, als ich um 17:15 Uhr eintreffe (Sonnenuntergang war heute um 16:53).


Mein Abendessen: Vegetarische Burger und Eisbergsalat.


Meine Route:



Kilometerstand: 6256 km (365 km gefahren).

Montag, 28. Oktober 2024

Italien, Tag 54 (Montag, 28.10.2024): Fahrt nach Villach, zweiter Tag

In Park4night schrieb jemand von einer ruhigen Nacht, die er auf dem Parkplatz in Avezzano verbracht hat. Bezüglich der Nacht kann ich das bestätigen, aber ab 5 Uhr fahren recht viele Autos auf der angrenzenden Straße. Als ich um 7 Uhr aufstehe, ist der Parkplatz erstaunlich voll.


Auf einer sehr gut ausgebauten Straße fahre ich bei wenig Verkehr und abschnittsweise bei Nebel nach Rieti, wo ich einen Tankstopp einlege (1,569 Euro). Noch 672 km bis Villach.


Es geht gut weiter (in einer Gegend, die wir 2016 besucht haben, mit viel weniger Abfall neben der Straße als im Süden), denn bald nach Rieti wird die Straße vierspurig. Es sind nun mehr Autos unterwegs, am meisten in der Nähe von Perugia, danach ist wieder weniger los. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellstraße beträgt jetzt meistens 110 km/h. Allerdings gibt es nirgendwo Rastplätze, sondern nur kleine Haltebuchten. Darum nehme ich kurz nach halb 12 die Ausfahrt nach Citta di Castello. Ich parke bei einigen Geschäften. Noch 507 km bis Villach.


Ich esse Brote mit Aufstrich und Zwiebeln.


Kurz vor 13 Uhr breche ich wieder auf. Die Straße bleibt bis Ravenna vierspurig, allerdings weist sie anfangs ein paar Reparaturstellen sowie Dehnungsfugen am Beginn von Brücken auf, bei denen es die gesamte Ladung durcheinander würfelt und die Sicherung des Gasflaschenanschlusses rauswirft. Erst bei der Umfahrung von Ravenna ist viel Verkehr. Ich fahre noch ein paar Kilometer Richtung Venedig und biege dann rechts zum Übernachtungsplatz aus Park4night in Casalborsetti ab, den ich nach zwei Stunden Fahrt erreiche. Noch 357 km bis Villach.


Mein Abendessen: Eierspeise mit Champignons, dazu Salat und Brot aus Altamura.


Meine Route:



Kilometerstand: 5891 km (388 km gefahren).

Sonntag, 27. Oktober 2024

Italien, Tag 53 (Sonntag, 27.10.2024): Fahrt nach Villach, erster Tag

Es war wieder eine herrlich ruhige Nacht in der Nähe des Klosters Santuario Santa Maria di Picciano. Ich hatte den großen Parkplatz für mich allein. Am Morgen hat es 15 Grad. Gegen 8 Uhr fällt Nebel ein.


Vier Navis (Tomtom, Google Maps, Apple Karten und Here We Go) schlagen vier verschiedene Routen nach Villach vor. Entlang der Küste wären die wenigsten Kilometer, aber dort ist üblicherweise viel Verkehr, und die langgestreckten Städte sind ungut zu durchfahren. Außerdem sind die Straßen im Landesinneren oft besser. Ich halte mich an Google Maps, weil ich denke, dass Google allfällige Straßensperren (so es aufgrund der Überschwemmungen in der Emilia Romagna noch welche gibt) am besten kennt. Die ersten 120 km verlaufen auf breiten, gut ausgebauten Straßen, wo ich meistens 80 bis 90 km/h fahren kann. Danach werden die Straßen schmäler, manchmal recht uneben und kurvenreicher. Nach drei Stunden erreiche ich den Lidl in Benevento, wo ich Salat und Apfelsaft kaufe. Noch 917 km bis Villach.


Mein Mittagessen: Thunfisch.


Nach der Mittagspause suche ich in Park4night einen Übernachtungsplatz unweit meiner Route, den ich so rechtzeitig erreiche, dass ich noch bei Tageslicht zu einem anderen fahren kann, sollte er sich als ungeeignet herausstellen. Zu den Straßen am Nachmittag ist nichts Negatives zu sagen. Als mich eine Nachmittagsmüdigkeit überkommt, halte ich für 10 Minuten am Straßenrand und trinke Cola. Kurz nach 16 Uhr erreiche ich mein Ziel. Es liegt bei einem Picknickplatz, den an einem schönen Sonntag viele Italiener aufgesucht haben, so dass ich Ludwig nur neben der Straße abstellen kann.


Ich könnte nun warten, dass ein Platz frei wird, entscheide mich aber dazu, einen anderen Parkplatz in Avezzano aufzusuchen. Er befindet sich beim Eingang eines Parks und ist leicht schief, aber nicht übermäßig. Es fahren derzeit viele Autos vorbei, aber ich bin guten Mutes, dass es in der Nacht recht ruhig sein wird. Das Ende der Sommerzeit ist unangenehm, weil die Sonne jetzt schon kurz nach 17 Uhr untergeht. Noch 737 km bis Villach.


Mein Abendessen: Spinatspätzle mit geriebenem Mozzarella und Salat.


Meine Route:



Kilometerstand: 5503 km (386 km gefahren).

Samstag, 26. Oktober 2024

Italien, Tag 52 (Samstag, 26.10.2024): Altamura

Kein Feuerwerk und keine lärmenden Mopeds in der Nacht, nur Stille und um 7 Uhr Kirchenglocken in der Ferne sowie Vogelgezwitscher - herrlich! Am Morgen ist es neblig bei 16 Grad. Ein roter Minicamper hat ebenfalls auf diesem Parkplatz übernachtet.


Ich lasse mich von Tomtom zum Friedhof von Altamura, einer Stadt mit 70.000 Einwohnern, lotsen. Am dortigen Parkplatz sind genügend Parzellen frei.


Ich marschiere durch ein nicht sehr schönes Wohngebiet mit viel Autoverkehr zur Altstadt. Auch diese gefällt mir nicht (die im Dumont-Süditalien-Reiseführer erwähnten "schönen, oftmals mit Blumen geschmückten Gassen" finde ich nicht, da habe ich in den letzten Tagen weitaus schönere Städte besucht). Einzig sehenswert sind die Kathedrale Santa Maria Assunta (mit einem Tor, auf dem die Geschichte Christi von seiner Geburt bis zur Auferstehung dargestellt ist) und eine kleinere Kirche in der Nähe. Eine Reisegruppe mit Fremdenführerin ist dort gerade unterwegs - die Stimmen der Touristen klingen eindeutig österreichisch). Hier ein paar Fotos:








Altamura nennt sich auch Citta del Pane, Stadt des Brots. Ich hatte erwartet, in jedem zweiten Haus eine Bäckerei zu finden, was aber nicht der Fall ist. Eine Reklametafel vor der Kathedrale führt mich zur Bäckerei mit dem ältesten Backofen (seit 1391). Ich bin dort schon vorbeigegangen, war aber von den bunten Regenschirmen abgelenkt ...


... und habe die Bäckerei für eine Bar gehalten.


Ich kaufe einen Laib Altamura-Brot um 3,50 Euro.


Als ich bei Ludwig eintreffe, ist es nach 11. Ich schneide das Brot auf ...


... und lasse es mir mit Mortadella und Käse schmecken.


Inzwischen hat sich der Nebel aufgelöst. Ich fahre nach Gravina in Puglia (etwas über 40.000 Einwohner) und stelle Ludwig bei einem Aussichtspunkt ab.


Gravina in Puglia ist ein kleines Matera (kommt aber an diese schöne Stadt bei weitem nicht heran). Die Altstadt befindet sich ebenfalls oberhalb einer Schlucht, in der einige Höhlen gegraben wurden. Ich überquere die Schlucht auf einer gut erhaltenen römischen Brücke, die im letzten James Bond zu Filmehren gekommen ist, und spaziere dann durchs Zentrum. Alle Kirchen bis auf eine sind geschlossen. Nachfolgend einige Fotos:










Es ist inzwischen halb drei. Ich beschließe, heute Frühschluss zu machen und ein zweites Mal in der Nähe des Klosters Santuario Santa Maria di Picciano zu übernachten. Ich stelle das Solarmodul auf, um die Jackery Powerstation zu laden, und relaxe im Schatten neben Ludwig. Morgen beginnt die Rückreise nach Österreich. Wenn ich pro Tag ca. 400 km fahre, bin ich am Dienstag Abend in Villach (am Mittwoch habe ich um 9 Uhr den Termin bei der Firma Falle).


Mein Abendessen: Bratwürste mit Eisbergsalat und Altamura-Brot.


Mein Weg durch Altamura:


Mein Weg durch Gravina in Puglia:


Meine Route:



Kilometerstand: 5117 km (59 km gefahren).