In Park4night schrieb jemand von einer ruhigen Nacht, die er auf dem Parkplatz in Avezzano verbracht hat. Bezüglich der Nacht kann ich das bestätigen, aber ab 5 Uhr fahren recht viele Autos auf der angrenzenden Straße. Als ich um 7 Uhr aufstehe, ist der Parkplatz erstaunlich voll.
Auf einer sehr gut ausgebauten Straße fahre ich bei wenig Verkehr und abschnittsweise bei Nebel nach Rieti, wo ich einen Tankstopp einlege (1,569 Euro). Noch 672 km bis Villach.
Es geht gut weiter (in einer Gegend, die wir 2016 besucht haben, mit viel weniger Abfall neben der Straße als im Süden), denn bald nach Rieti wird die Straße vierspurig. Es sind nun mehr Autos unterwegs, am meisten in der Nähe von Perugia, danach ist wieder weniger los. Die Höchstgeschwindigkeit auf der Schnellstraße beträgt jetzt meistens 110 km/h. Allerdings gibt es nirgendwo Rastplätze, sondern nur kleine Haltebuchten. Darum nehme ich kurz nach halb 12 die Ausfahrt nach Citta di Castello. Ich parke bei einigen Geschäften. Noch 507 km bis Villach.
Ich esse Brote mit Aufstrich und Zwiebeln.
Kurz vor 13 Uhr breche ich wieder auf. Die Straße bleibt bis Ravenna vierspurig, allerdings weist sie anfangs ein paar Reparaturstellen sowie Dehnungsfugen am Beginn von Brücken auf, bei denen es die gesamte Ladung durcheinander würfelt und die Sicherung des Gasflaschenanschlusses rauswirft. Erst bei der Umfahrung von Ravenna ist viel Verkehr. Ich fahre noch ein paar Kilometer Richtung Venedig und biege dann rechts zum Übernachtungsplatz aus Park4night in Casalborsetti ab, den ich nach zwei Stunden Fahrt erreiche. Noch 357 km bis Villach.
Mein Abendessen: Eierspeise mit Champignons, dazu Salat und Brot aus Altamura.
Kilometerstand: 5891 km (388 km gefahren).