Nach wenigen Kilometern halte ich bei einer Brücke (daneben ist noch die alte Steinbogenbrücke zu sehen) ...
... und einer Kapelle.
Nach einem Blick ins Kapelleninnere ...
... unternehme ich eine kurze Wanderung ...
... zum Kloster St. Peter und Paul (Manastiri i Shen Pjetrit dhe Pavlit), das auf einem Hügel erbaut wurde.
Die Kuppel beim (versperrten) Eingang zeigt alte Fresken.
Vom Gipfel des Hügels ist mein nächstes Ziel zu sehen: das Dorf Vithkuq.
Bis dorthin sind zwei Kilometer zu fahren. In seiner Blütezeit im 17. und 18. Jahrhundert hatte der auf rund 1250 m Seehöhe liegende Ort 15.000 Einwohner. Heute leben dort ungefähr 1000 Menschen.
Gleich neben Ludwigs Parkplatz befindet sich eine Kirche.
Ich mache einen Spaziergang durch den Ort, der mich zu zwei weiteren Kirchen bringt. Nachfolgend ein paar Fotos:
Kurz nach 11 Uhr wende ich Ludwig und fahre die Straße zurück. Zwischen meinem gestrigen Stellplatz und Vithkuq befindet sich eine weitgehend ebene Fläche, die sich als Übernachtungsplatz mit Aussicht nutzen läßt.
Ich esse dort Wurstbrote mit Käse zu Mittag.
Anschließend fahre ich zur Hauptstraße. Nach wenigen Kilometern kommt ein Schild, das auf das Hügelgrab von Kamenica hinweist. Die Ausgrabungsstätte liegt völlig unscheinbar neben Wohnhäusern - ohne Womo-Reiseführer hätte ich sie nicht gefunden.
Für die Besichtigung ...
... und den Besuch des kleinen Museums zahle ich 200 Lek.
Jetzt zieht es mich wieder in die Berge.
Ich überquere einen 1550 m hohen Pass und erreiche den Parkplatz oberhalb des Dorfes Dardha (in dessen Nähe sich der einzige Skilift Albaniens befindet), das auf 1300 m Seehöhe liegt.
Nach einem Spaziergang hinunter und durchs Dorf komme ich um 14:45 Uhr wieder bei Ludwig an - gerade rechtzeitig, denn eine Minute später fällt der erste Regentropfen. Ich mache daher Frühschluss, werde hier übernachten und zeige nur noch ein paar Fotos aus Dardha:
Kilometerstand: 3480 km (45 km gefahren).
PS: Die Donner-Wette hätte ich verloren - es war heute kein Donner zu hören.