Ich dusche und mache mich zur Abfahrt bereit. Pro Tag zahle ich 17 Euro (9 für Ludwig und 8 inkl. Steuer für mich), in Summe mit ADAC-Rabatt 32,50 Euro. Ich muss nach rechts abbiegen und fahre eine Weile, bis ich eine Möglichkeit zum Umdrehen finde. Beim Lidl Dubrovnik sind wie immer fast alle Parkplätze voll, aber ich habe Glück und finde gleich einen. Ich kaufe ein paar Lebensmittel.
Ich habe den Ort Ston als erstes Ziel ins Navi eingegeben. Hinter Trsteno halte ich um 11:50 Uhr auf einem kleinen Rastplatz ...
... und koche Eierspeise mit Champignons und Vogerlsalat.
Um 13:15 fahre ich weiter. Am Anfang der Halbinsel Peljesac kennt sich das Navi wegen der neuen Straße nicht aus, aber die Navigation ist durch die Wegweiser in Richtung Ston auch ohne Software einfach.
In Mali Ston kostet das Parken für „regular cars“ 1 Euro pro Stunde und für Busse fast das Zehnfache. Ich weiß nicht, ob Ludwig ein reguläres Auto ist, darum fahre ich weiter. Gleich nach dem Ortsende befindet sich neben der Straße eine Schotterfläche, wo drei Autos stehen. Ich stelle Ludwig zu seinen Artgenossen.
In Mali Ston beginnt eine Befestigungsmauer aus dem 14. Jahrhundert, die bis Ston führt. Ich zahle den Eintrittspreis von 10 Euro und mache eine Rundwanderung (zurück auf einem Rad-/Fußweg neben der Straße). Nachfolgend Fotos dieser Tour:
Kurz vor 16 Uhr bin ich bei Ludwig zurück, und nach einer kurzen Erholungspause mache ich mich um 16:15 wieder auf den Weg. Bald hinter Ston kommt eine Auffahrt auf die Schnellstraße, und nach 20 Minuten erreiche ich den Parkplatz vor der neuen Brücke.
Es wurden dort einige überdachte Tische aufgestellt. Außerdem gibt es Toiletten und eine Säule mit Steckdosen (ich weiß nicht, ob sie funktionieren).
Ich möchte heute in Lokvicici übernachten, allerdings dieses Mal die bessere Küstenstraße nehmen, darum gebe ich Makarska als Ziel ein. Bis dorthin sind es 81 Kilometer. Hinter Drvenik halte ich neben der Straße, um ein paar Wurstbrote zu essen und die Fotos des heutigen Blogs zu bearbeiten. In Lokvicici stehe ich heute nicht bei der Kirche, sondern beim Friedhof. Die Fahrt hinunter ist enger, als ich sie in Erinnerung hatte, aber ich schaffe es, bei Sonnenuntergang den Stellplatz zu erreichen.
Meine Morgentour in Mlini:
Meine Wanderung auf der Befestigungsmauer:
Meine Route:
Kilometerstand: 4739 km (212 km gefahren).