In der Nähe der Busstation in Dubrovnik befindet sich eine Tiefgarage mit einigen Parkplätzen im Freien, wo auch Wohnmobile stehen können (für „supergünstige“ 10 Euro pro Stunde oder 80 Euro für 24 Stunden). Hier aktiviere ich den GPS-Tracker. Ich spaziere zuerst zur Seilbahn und fahre auf den Hausberg Srd (einfache Fahrt: 15 Euro), von dem aus man den besten Blick auf die wunderschöne Stadt hat. 2014 sind wir mit dem Dacia hinauf gefahren. Mit Ludwig ginge das nicht, denn bei der Abzweigung hängt ein Womo-Verbotsschild. Ich gehe den als Kreuzweg gestalteten Wanderweg hinunter und zur Festung Lovrijenac, die ich um 15 Euro besichtige (für meinen Geschmack etwas zu teuer, so wie alles in Dubrovnik). Danach betrete ich die Altstadt und sehe mit Erstaunen, dass für das Begehen der Stadtmauer 35 Euro verlangt wird (das ist nicht etwas, sondern viel zu teuer, aber es sind trotzdem viele Leute unterwegs; da ich diese Tour 2014 bereits gemacht habe, verzichte ich dieses Mal darauf - damals kostete das Vergnügen 100 Kuna, das sind etwa 13 Euro). Ich marschiere zunächst die breiteste Straße entlang, verlasse die Altstadt durch ein Tor auf der anderen Seite und stärke mich mit einer Flasche Yfood. Dann gehe ich zum Hafen. Anschließend spaziere ich durch engere Gassen (es wäre eine Herausforderung, einmal durch alle Gassen der Altstadt zu gehen). In den Souvenirshops wird Game-of-Thrones-Merchandise verkauft, aber 32 Euro für das günstigste T-Shirt sind selbst mir als Riesenfan zu viel. Witzig sind der Weihnachtsshop (noch 192 Tage bis Weihnachten) und ein Laden, der Unmengen unterschiedlicher Badewannen-Enten anbietet. Die Haltestelle des Busses nach Mlini befindet sich bei der Seilbahn. Ich nehme den Bus um 17:30 und bin 20 Minuten später am Campingplatz, wo ich dusche (das Wasser ist warm, es gibt also nichts auszusetzen). Hier ein paar Fotos:
Mein Weg durch Dubrovnik und auf den Berg Srd:
Kilometerstand: 4527 km (0 km gefahren).