Nach der gestrigen anstrengenden Besichtigung von Neapel musste ich noch den Blogbeitrag schreiben, darum kam ich erst um Mitternacht ins Bett. Heute schlafe ich daher bis 8 Uhr. Der Himmel ist blau mit leichten Wolkenschleiern. Die Temperatur beträgt 15 Grad und soll im Tagesverlauf auf 24 Grad steigen. Ich frühstücke, ...

... gehe dann duschen und wasche die CPAP-Ausrüstung. Nach einem Telefonat mit der Familie setze ich mich neben Ludwig in den Schatten. Um den Vesuvkrater zu besichtigen, muss man online ein Ticket zum Preis von 11,68 Euro kaufen. Das habe ich vorgestern gemacht und den ersten freien Slot (heute um 14:30) gewählt.

Mein ohnehin wenig abwechslungsreicher Menüplan ist derzeit besonders eintönig, da das als eiserne Reserve für die Bretagne-Reise gedachte lang haltbare Brot verbraucht werden muss.

Die Anfangs-/Endstation der Buslinie auf den Vesuv befindet sich rund 400 m vor der Wallfahrtskirche von Pompei.

Der Bus kommt um 12:55 und fährt fünf Minuten später pünktlich ab. Die Fahrkarte kaufe ich um 3,80 Euro beim Chauffeur. Ich bin der erste im Bus und kann mich dadurch in die erste Reihe setzen. Alle anderen Plätze sind schlecht, weil die Seitenfenster mit Werbung bedeckt sind, so dass man nicht gut hinaus sieht.

Die Fahrt beginnt im Stau.

Nach der Haltestelle beim Bahnhof der Circumvesuviana führt die Strecke bis Torre del Greco über die Autobahn. Danach geht's bergauf.

Kurz nach 14 Uhr trifft der Bus beim Eingang des Parco Nazionale del Vesuvio ein. Wer mit dem eigenen Auto kommt, muss deutlich weiter unten parken (ich glaube, es ist inzwischen auch erforderlich, einen Platz online zu buchen) - die Anreise per Bus ist zweifellos die bessere Variante.

Die Eintrittskarten werden kontrolliert. Etwas später kommt eine Schranke, wo man den Strichcode einscannen muss. Ich steige den Weg zum Kraterrand mit Blick auf Neapel hinauf. Fast oben steht eine Hütte, wo man Souvenirs und Getränke kaufen kann (zwei weitere Hütten stehen am Kraterrand sowie am Ende des freigegebenen Wegs). Man kann den Krater ungefähr zur Hälfte umrunden. Die Halbinsel von Sorrent und die Insel Capri kommen ins Blickfeld. In Komoot ist nach der halben Umrundung des Kraters ein weiterer Pfad eingezeichnet, der jedoch gesperrt ist. Ich drehe um und kehre zum Eingang zurück, den ich nach rund 100 Minuten erreiche. Hier ein paar Fotos:

















Um 17 Uhr erreiche ich den Campingplatz. Am Macbook läuft die Sondersendung des ORF über die Sintflut in Österreich, während ich Faschierte Laibchen mit Reis und Linsensalat koche.

Mein Weg zum Krater des Vesuv (inkl. Busfahrten):

Kilometerstand: 1493 km (0 km gefahren).