Donnerstag, 12. September 2024

Italien, Tag 8 (Donnerstag, 12.9.2024): Pompe(j)i

Eigentlich wollte ich heute nach Amalfi fahren und danach noch einen weiteren Ort an der Amalfiküste besichtigen, aber die 8 Jahre alten Wohnraumbatterien haben merklich an Kapazität nachgelassen. Außerdem hat die Hitze zu einem höheren Stromverbrauch des Kühlschranks geführt. Ludwig braucht daher dringend Bewegung, um Strom zu tanken. Ich beschließe, einen Ausflug nach Pompei zu machen - dort muss man sowieso auf einem Campingplatz stehen, wo ich das WoMo mit Landstrom versorgen kann. Um 8:30 gibt es auf dem Parkplatz in Salerno noch genügend freie Plätze, aber viel später als 9 Uhr sollte man unter der Woche wahrscheinlich nicht kommen. Ich bezahle die Rechnung fürs Parken (20 Euro), wobei ich entdecke, dass am zweiten Automaten nicht nur Bargeld, sondern auch die Bankomatkarte akzeptiert wird.


Nach einem Tankstopp (1,589 Euro) begutachte ich einen Parkplatz auf einem Hügel, der in Park4night eingetragen ist. Er sieht nach einem guten Spot für eine Salerno-Übernachtung aus (ist aber zu weit weg, wenn man den Bus zur Amalfiküste nehmen möchte).


Die Fahrt nach Pompei führt hauptsächlich durch Städte mit viel Verkehr. Zum Glück haben die Süditaliener eine ähnliche Fahrweise wie die Albaner, so dass ich sie von meiner Reise 2023 gewohnt bin. Um 11:15 erreiche ich den Campingplatz Fortuna Village. Der Angestellte fragt, wie lange ich bleiben möchte, und weist mir eine Parzelle zu. Ich erledige die Formalitäten (mit der ACSI-Ermäßigungskarte zahle ich pro Nacht 23 Euro plus 2 Euro Steuer) und hänge Ludwig ans Stromkabel (die Batterien sind durch die Fahrt übrigens zu 83 Prozent geladen, nach 49 Prozent am Morgen).


Ich habe noch lang haltbares Brot von der Reise in die Bretagne, dessen Ablaufdatum nicht mehr fern ist. Ich esse es mit Aufstrich und Zwiebeln.


Der Campingplatz ist nicht groß, aber er hat alles, was man braucht (allerdings sind die Duschkabinen sehr klein). Das Beste aber ist, dass man praktisch nur die Straße überqueren muss, um die Ausgrabungsstätte Pompeji (schreibt man mit j, im Gegensatz zur modernen Stadt Pompei) zu erreichen. Diese Stadt - heute ein UNESCO-Weltkulturerbe - wurde im Jahr 79 n.Chr. bei einem Ausbruch des Vesuv vernichtet. Der Eintritt kostet 18 Euro (es gibt auch ein erweitertes Ticket um 22 Euro, das Zugang zu ein paar weiteren Ruinen gestattet, aber das zahlt sich meiner Meinung nach nicht aus). Nachfolgend ein paar Fotos:



















Nach der Besichtigung von Pompeji gehe ich zum nächstgelegenen Supermarkt (der sehr seltsam wirkt, die Hälfte der Regale ist leer), dann setze ich mich neben Ludwig.


Ich esse Penne mit Sommergemüse in Tomatensauce.


Mein Weg durch Pompeji (bis zum Absturz der Komoot-App):


Mein Weg durch Pompeji (Rest):


Meine Route:



Kilometerstand: 1493 km (46 km gefahren).