Wie ich am Morgen bemerke, hat ein zweiter Mini-Camper (ein SUV mit einer Transportbox auf der Anhängerkupplung, die niedrig genug ist (die Transportbox, nicht die Anhängerkupplung), dass sich die Heckklappe öffnen lässt) die Nacht auf dem Parkplatz in St. Leonhard in Passeier verbracht. Es ist teilweise bewölkt bei 14 Grad. Ich muss arbeiten (Antrag bei der OeMAG zur Stromeinspeisung), darum fahre ich erst um 9: 30 Uhr los.
Es ist zwar noch nicht 11 Uhr, aber ich kaufe ein verfrühtes Mittagessen: zwei Leberkässemmeln mit Senf um jeweils 2,70 Euro.
Danach gebe ich den Reschenpass ins Navi ein. Als ich eine Tankstelle mit einem Dieselpreis von 1,969 Euro entdecke, lege ich einen Boxen-Stopp ein. Ca. 35 km vor dem Reschenpass komme ich in Eyrs an einem Mpreis-Supermarkt mit genügend freien Parkplätzen vorbei. Ich bleibe stehen und kaufe einen Becher Eis.
Ich schaue mich nach Übernachtungsplätzen um, was in der Gegend nicht einfach sein dürfte, da überall die Campieren-verboten-Schilder stehen. Ein kleiner Parkplatz im Industriegebiet von Laas käme eventuell in Frage.
Am Bahnhof in Spondinig sehe ich keine Verbotsschilder. Es stellt sich allerdings die Frage, wie stark die Reschenpass-Straße gleich daneben in der Nacht befahren ist.
Ich fahre zurück und biege hinter Schlanders ins Martell-Tal ein. Ich erreiche das culturamartell, eines der Besucherzentren des Nationalparks Stilfserjoch in einer Seehöhe von nicht ganz 1150 m. Am großen geschotterten Parkplatz gibt es keine Campingverbots-Schilder, und auch in Park4night ist der Parkplatz als Übernachtungsplatz eingetragen (mit vielen positiven Bewertungen).
Mein Abendessen: Gegrillte Makrelenfilets in Olivenöl. Nicht gegrillte Heidelbeeren und Nüsse in Joghurt.










