Nach einer sehr ruhigen Nacht steht heute erneut Adrspach auf dem Programm - diesmal aber mit bereits gebuchtem Parkplatz und Eintritt. Um 7:45 setzt sich Ludwig in Bewegung, fährt erneut über die engen Serpentinen (Fahrverbot für Fahrzeuge > 3,5 t) und trifft um 8:01 ein. Der Bus/Wohnmobil-Parkplatz ist noch völlig leer, der PKW-Parkplatz hat bereits begonnen, sich zu füllen. Ich packe meine Wanderausrüstung und gönne, da ich noch etwas Zeit habe, Ludwig eine saubere Windschutzscheibe.
Um 9 Uhr unternehme ich die erste Wanderung durch die Adersbacher Felsenstadt. Sie führt mich zuerst, der blauen Markierung folgend, um den Sandgrubensee. Danach marschiere ich den grünen Pfad bis zum kleinen Wasserfall. Hier beginnt eine gelbe Markierung zum großen Wasserfall und zu einem zwischen hohen Felsen eingeschlossenen See, auf dem man sich um 50 Kronen mit einem Floss transportieren lassen kann. Ich gehe zur Ausstiegsstelle der Flösser, um einen Blick auf den See werfen zu können. Danach kehre ich um, erreiche wieder den grün markierten Rundweg und folge diesem weiter bis zurück zum Eingang.
Dabei schieße ich eine Menge Fotos der Sandsteinfelsen, von denen nachfolgend einige zu sehen sind.
Die folgende Karte zeigt meine Tour über rund 6,5 km, wie sie von Komoot aufgezeichnet wurde (zwischen den Sandsteinfelsen ist der GPS-Empfang oft schlecht, darum sieht sie verwackelter aus, als sie tatsächlich war):
Nach einer halbstündigen Mittagspause beginne ich eine zweite, längere Wanderung, die ich in Komoot gefunden habe. Sie führt zuerst durch einen Teil der Adersbacher Felsenstadt, den ich schon vom Vormittag kenne, bis zur Schlucht, durch die die Flossfahrer vom See heraufsteigen. Von dort führt der Weg weiter: zunächst über Stiegen durch eine weitere Schlucht, dann eben - teilweise durch ein Moorgebiet -, danach recht steil bergauf in einer langen Schleife und schließlich zu einer zweiten Ansammlung von Sandsteinfelsen, der Weckelsdorfer Felsenstadt (der tschechische Name von Weckelsdorf lautet Teplice nad Metuji). Zurück geht es dann auf einer Waldstraße von Teplice zum Eingang der Adersbacher Felsenstadt. Die Wanderung ist durch die Hitze (bis zu 30 Grad) und zu wenig Kondition ziemlich anstrengend, darum mache ich am Nachmittag deutlich weniger Fotos als am Vormittag. Hier ist eine Auswahl davon:
So bin ich gewandert:
Kurz nach 17 Uhr bin ich bei Ludwig zurück. Ich habe mehr als 31.000 Schritte gemacht. Ich raste mich zwei Stunden aus, dann fahre ich wieder zum Stellplatz im Dorf Chvalec, wo ich schon gestern übernachtet habe. Morgen werde ich einen Ruhetag einlegen.
Meine Route:
Kilometerstand: 1426 km (17 km gefahren).