Das Freilichtmuseum besteht aus drei Teilen, die man auch einzeln besuchen kann, wobei das Mühlental nur mit Führung zugänglich ist. Der Eintritt für alle drei Teile kostet 280 Kronen.
Ich besichtige zunächst das Hölzerne Städtchen und mache um 10 Uhr die Führung durchs Mühlental. Zuletzt spaziere ich durch die umfangreichste Anlage, das Walachische Dorf. Nachfolgend ein paar Fotos des Rundgangs.
Zuletzt steige ich vom Parkplatz einen Hügel hinauf zu einem hölzernen Aussichtsturm.
Der Aufstieg kostet 40 Kronen.
Um halb zwei bin ich bei Ludwig zurück. Ich esse eine Kleinigkeit, trinke eine Großigkeit und mache mich dann auf den Weg nach Stramberk - das schöne Wetter muss ausgenutzt werden. Eine unangenehme Überraschung: bei der Zufahrt zum Parkplatz aus dem Womo-Reiseführer ist ein Verkehrszeichen mit durchgestrichenem Wohnmobil angebracht. Es wirkt zwar selbstgezeichnet, aber ich setze trotzdem zurück und folge der Einbahn stadteinwärts. Vor einer Hauseinfahrt halte ich an, um mich in Pocket Earth nach Alternativen umzusehen. Währenddessen kommen die Insassen des vor mir auf einem offiziellen Parkplatz stehenden Autos und fahren weg. Ich schnappe mir natürlich den Platz und hole vom Automaten ein Ticket (es gibt nur Ganztagesscheine bis 18 Uhr um 100 Kronen).
Ich marschiere in die Innenstadt.
Hier besichtige ich die Kirche ...
... und schnaufe dann zur Burg hinauf.
Auf dem Rückweg kaufe ich ein „Stramberger Ohr“, eine Süßspeise aus Lebkuchenteig mit Schlagobers. Ich bezahle 15 Kronen mit einem 200-Kronen-Schein, weil ich fürs Parken möglichst viele Münzen sammeln möchte. Der Verkäufer will mir 50 Kronen zu wenig herausgeben - nach dem Motto: bei einem ausländischen Touristen kann man es ja mal probieren.
Ludwig steht beim Zugang zu einem Erholungsgebiet namens Narodni sad, einem bewaldeten Hügel mit Denkmälern, ...
... Höhlen ...
... und Aussichtspunkten.
Ich erreiche den Gipfel, wo man aber keinen Blick auf die Stadt hat.
Heute gibt es wieder faschierte Laibchen mit Tomatensalat - ein Foto gab es schon in einem früheren Blog zu sehen. Da ich davon ausgehe, dass es in Stramberk recht ruhig sein wird, wenn die Touristen weg sind, beschließe ich, heute nicht mehr weiter zu fahren, sondern mitten in der Stadt zu übernachten - das Parkticket für einen Tag habe ich ja schon bezahlt ;-)
Meine Route:
Kilometerstand: 734 km (29 km gefahren).