Nach der Ankunft am Parkplatz packe ich den Rucksack und besorge die Fahrkarte. Die einfache Fahrt kostet 300 Kronen, dazu kommen 50 Kronen Kaution für das Ticket. Der Sessellift wird nur alle 30 Minuten eingeschaltet, darum muss ich 20 Minuten bis 9:30 warten.
Der Sessellift bringt mich fast 500 Höhenmeter nach oben ...
... auf den 1235 m hohen Medvedin.
Die von Komoot vorgeschlagene Route führt zunächst eine Straße hinunter, ...
... bis ein Waldweg rechts abbiegt.
Von nun ab geht es stetig bergauf. Oft ist der Weg mit Steinen gepflastert.
Ich erreiche ein Gasthaus ...
... knapp unterhalb eines 1411 m (ungefähr, ich habe auch die Angaben 1405 und 1416 m gefunden) hohen Gipfels, der Goldhöhe.
Ich muss in dieser Richtung weiter zum Restaurant, das in der Mitte des Bildes ganz links zu sehen ist.
Der Weg führt an einem alten Bunker ...
... und einem Wasserfall vorbei.
Das Restaurant heißt Elbfallbaude, weil es in der Nähe eines Wasserfalls, des Elbfalls, errichtet wurde.
Nun führt der Weg noch einen Kilometer weit leicht bergauf, dann ist die Quelle der Elbe erreicht.
An einer Mauer sind die Wappen wichtiger Städte, durch die die Elbe fließt, angebracht.
Es ist Mittag. Ich stärke mich mit zwei Bananen und einer Flasche Yfood, beeile mich aber, da der Wind hier recht kalt weht. Ich gehe zurück zur Elbfallbaude, wo der Pfad hinunter nach Spindlermühle beginnt.
Bald erreiche ich einen Aussichtspunkt mit Blick auf den Elbfall.
Der Weg führt in Serpentinen nach unten und ist mit Steinen gepflastert. Jemand hat hier sehr viel Arbeit hineingesteckt.
Weiter unten geht man dann durch Wald, immer parallel zur Elbe. Ich lege eine kurze Trinkpause ein.
Schließlich gelange ich zu einer asphaltierten Straße (nur für Radfahrer freigegeben), auf der ich die letzten paar Kilometer bis Spindlermühle zurücklege.
Ich erreiche Ludwig um 15:15. Ich tausche das Ticket gegen die Kaution, bezahle am Automaten den Preis fürs Parken (150 Kronen) und fahre nach Vrchlabi alias Hohenelbe (mit ein paar Umwegen, weil mich das Navi auf einen eigenartigen Weg lotst und mich dann eine Straßensperre zu einem Umweg zwingt), wo ich ein zweites Mal am Parkplatz des Klosters übernachten werde.
Meine Wanderung:
Meine Route:
Kilometerstand: 1507 km (37 km gefahren).