Bald danach erreiche ich den Parkplatz im Zentrum, wo ich bei der Einfahrt ein Ticket ziehe. Es gibt ein Plumpsklo.
Die Stadt Zlin ist mit dem Namen Bata verbunden, dem Gründer der Bata-Schuhfabrik. Herr Bata ließ unter anderem das Hochhaus ...
... Nummer 21 errichten, ...
... in dem sein Büro in einen Aufzug eingebaut wurde, um die Angestellten schnell zu erreichen.
Man kann mit dem Lift in den 16. Stock fahren und von einer Aussichtsterrasse auf Stadt und Umgebung hinunter schauen.
Der Computerhändler Alza hat auch eine Filiale in Wien, wo ich schon mehrmals eingekauft habe.
Ich spaziere am Schuhmuseum vorbei (das mich beim heutigen Wetter nicht reizt) zum Busbahnhof und durch eine Unterführung zum kleinen Schloss.
Ich bezahle die Parkgebühr (30 Kronen) bei der Kassiererin in einer Hütte bei der Parkplatzausfahrt. Mein nächstes Ziel liegt rund 80 km ostwärts (wobei ich die Fahrt für einen Tankstopp unterbreche): die Hotelsiedlung Pustevny. Zuletzt geht es einige Serpentinen hinauf auf rund 1000 m Seehöhe. Es scheint sich um ein beliebtes Ausflugsziel zu handeln, denn der Parkplatz ist ziemlich voll - ich muss nach der Einfahrt rund 300 m fahren, bis ich einen Platz zum Stehenbleiben finde - in ein paar freie Plätze weiter oben wäre Ludwig nicht hineingekommen.
Es ist genau 12 Uhr, darum stärke ich mich mit einer Dose Sardinen. Anschließend packe ich den Rucksack und mache mich auf den Weg nach Pustevny, wo ich die alten Holzhäuser bestaune.
Von Pustevny führt ein viel begangener Weg immer wieder leicht bergauf und bergab auf den Radhost bzw. Radegast.
Nach eineinhalb Kilometern erreiche ich die Statue der slawischen Gottheit Radegast. Ich muss bei diesem Namen immer an einen Zauberer in Mittelerde denken, aber später erfahre ich im Internet, dass dieser Radagast heißt.
Von einem Aussichtspunkt sieht man ins Tal hinunter.
Das Hotel Radegast ist gut besucht.
Nach rund vier Kilometern ist der Gipfel erreicht. Hier befindet sich eine Statue der Nationalheiligen Konstantin und Method.
Dahinter wurde 1898 eine Holzkapelle errichtet, ...
... die sogar offen ist.
Ich gehe den gleichen Weg zurück nach Pustevny. Dort bezahle ich an einem Automaten die Parkgebühr (wenn man vor 15 Uhr kommt, kostet das Ticket 200 Kronen, danach sinkt der Preis auf 100 Kronen) und fahre nach Dolni Becva zu einem Parkplatz neben einem Fußballplatz, den ich in Park4night gefunden habe. Nach meiner Ankunft füllt sich der Parkplatz, da ein Match stattfindet.
Ich spaziere zur Kirche. Dort ist Kirtag mit Autodrom, Ringelspielen und Verkaufsständen.
Zum Abendessen gibt es gebratene Nudeln mit Huhn, ...
... danach einen Kuchen, der wie eine Pizza ausschaut und den ich um 115 Kronen bei einem Stand in Pustevny gekauft habe.
Meine Route:
Kilometerstand: 705 km (100 km gefahren).