Montag, 15. September 2025

Belgien und Luxemburg, Tag 10 (Montag, 15.9.2025): Esch-sur-Sure

Am Morgen weckt mich das Prasseln von Regen auf dem Autodach. Die Temperatur am Dreiländereck Luxemburg/Belgien/Deutschland beträgt 16 Grad.


Das erste Ziel des Tages ist Wiltz alias Wooltz oder Wolz (8.000 Einwohner). Ich komme wieder zur Straßensperre zwischen Clervaux und Munshausen, aber dieses Mal findet TomTom ohne Hilfe von Google Maps einen Umweg. Um 9:45 erreiche ich den offiziellen Wiltzer WoMo-Stellplatz, wo zwei von drei Parzellen frei sind (Maximalaufenthalt: 24 Stunden). Der Regen soll nun laut Wetter-App für eine Weile aufhören.


Ich unternehme einen Rundgang bis zu einem 2. Weltkrieg-Mahnmal in Form eines Panzers und zum Park Jardin de Wiltz. Im Vergleich zu den gestrigen Highlights Clervaux und insbesondere Vianden kann die auf einem Hügel errichtete Stadt nicht mithalten.







In Ludwig esse ich die restliche Mortadella mit Baguette, Käse und Ei.


In Pommerloch kaufe ich beim Lidl ein.


Nach einem Tankstopp (der Einheitspreis für einen Liter Diesel beträgt derzeit 1,424 Euro) fahre ich nach Kaundorf und parke am Ortsrand.


Ich spaziere zum Aussichtspunkt Runtschelt und blicke auf den Obersauer Stausee hinunter.


Auf dem Rückweg begegne ich einem Reh.


Ein paar Kilometer weiter möchte ich die Staumauer fotografieren, aber eine weitere der nervigen Luxemburger Baustellen lässt mir keinen Zutritt. Immerhin ist die Talsperre auf einem Plakat zu sehen.


In Luxemburg sind nicht nur Straßen, sondern auch Wanderwege wegen Baustellen gesperrt. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir 10 km Anfahrt zum Belvedere Burfelt (und ebenso weit zurück) erspart.


Ich parke Ludwig oberhalb von Esch-sur-Sure alias Esch-Sauer ...


... beim Friedhof ...


... und unternehme einen Rundgang durch das sehenswerte Städtchen (etwas über 3.000 Einwohner). Esch-sur-Sure liegt malerisch in einer Schleife des Flusses Sauer, bewacht von der Ruine einer Burg und einem Wachturm auf einem zweiten Hügel.







Ich fahre nach Lipperscheid zu einem übernachtungsgeeigneten Parkplatz, bei dem Büsche Sichtschutz bieten. Allerdings hört man die Autos auf der stark befahrenen Hauptstraße N7 recht laut.


Ich gehe zum Aussichtspunkt Grenglay.


Es ist kurz vor 18 Uhr. Ich beschließe, noch zwei nahe Parkplätze aus Park4night zu begutachten. Falls mir keiner der beiden zusagt, kehre ich hierher zurück - ich könnte zusätzlich zur CPAP-Maske ja auch Ohrstöpsel verwenden. Der erste Parkplatz schaut nicht schlecht aus, er liegt an einer wenig befahrenen Straße. Allerdings sollte man nicht direkt unter den Apfelbäumen parken.


Vom anderen Parkplatz sieht man zur Burg Bourscheid, ...


...allerdings steht man etwas nach rechts geneigt.


Ich beschließe, am Apfelbaum-Platz zu übernachten. Dort hat sich inzwischen ein Wohnmobil aus den Niederlanden breit gemacht - aber so breit, dass Ludwig nicht mehr Platz hätte, ist es nicht.


Mein Abendessen: Faschierte Laibchen mit Salat. Und Joghurt mit Himbeeren und Nüssen.


Mein Weg durch Wiltz:


Mein Weg zum Aussichtspunkt Runtschelt:


Mein Weg durch Esch-sur-Sure:


Mein Weg zum Aussichtspunkt Grenglay:


Meine Route:




Kilometerstand: 1400 km (102 km gefahren).