Nach einem anstrengenden Tag (fast 28.000 Schritte) hat das Fertigstellen des Blogs gestern bis Mitternacht gedauert (da behaupte keiner mehr, dass ich Urlaub mache - eine Reise mit Ludwig van Tourer ist harte Arbeit). Deshalb bleibe ich heute eine halbe Stunde länger liegen als üblich, zumal es um 7 Uhr gerade wieder regnet. Eine graue Wolkenschicht bedeckt den Himmel. Die Temperatur beträgt 11 Grad.

Junglinster verfügt über keine Lidl-Filiale, darum kaufe ich im Aldi ein.

Ich fahre nach Beaufort und parke bei der Burg.

Die Ruine kann um 7 Euro besichtigt werden. Für eine zusätzliche Führung durch das daneben erbaute Schloss zahlt man 14 Euro. Die Tour in einer halben Stunde um 11 Uhr ist ausgebucht, aber die Kassiererin telefoniert mit einem anderen Guide, der einspringen kann. Die Führung in englischer Sprache dauert 75 Minuten.




Anschließend esse ich in Ludwig eine Dose Hering.

Den nächsten Stopp lege ich in Larochette alias Fels alias Fiels ein (ca. 2200 Einwohner, davon fast die Hälfte Portugiesen).

Ich unternehme einen Rundgang durchs Zentrum und zur Burg. Der Eintritt kostet 7 Euro, aber da ich heute schon eine Burg besichtigt habe, verzichte ich darauf.




In Diekirch (etwas über 7.000 Einwohner) ist im WoMo-Reiseführer nur ein Campingplatz vermerkt - wahrscheinlich weil der Parkplatz bei den Sportanlagen auf Fahrzeuge unter 3,5 t beschränkt ist und die Autoren mit einem schwereren Gefährt unterwegs waren. Wie gut, dass es Park4night gibt!

Ich will den Fluss auf einer Fußgängerbrücke überqueren, die jedoch gesperrt ist. Der Rundgang durch die Stadt ist rasch absolviert, denn außer zweier Kirchen und mehrerer Esel finde ich wenige Fotomotive. Man muss Diekirch nicht unbedingt gesehen haben.




Gerade als ich kurz vor 16 Uhr bei Ludwig eintreffe, beginnt es zu regnen. Wenn man bedenkt, dass vor drei Tagen für Samstag noch den ganzen Tag Regen vorhergesagt wurde, kann ich mit dem heutigen Wetter durchaus zufrieden sein.

Ich fahre zu einem Parkplatz mit toller Aussicht auf das Schloss Vianden (der Regen hört gerade rechtzeitig auf). Der Platz neben der Straße (mit wenig Verkehr in der Nacht) wird von manchen zum Übernachten verwendet, ist mir aber zu schief.

Ich fahre fünf Kilometer weiter zu einem Aussichtsturm ...

... beim Staubecken eines Pumpspeicherkraftwerks.

Dieser Platz ist in Park4night nicht eingetragen. Schon tagsüber fahren hier nur wenige Fahrzeuge vorbei. Ich werde die Nacht hier verbringen.

Mein Abendessen: Orientalische Nudeln mit Teriyaki-Geschmack und Salat.

Mein Abenddessert: Joghurt mit Himbeeren und Nüssen.

Mein Weg durch Larochette:

Mein Weg durch Diekirch:

Meine Route:


Kilometerstand: 1225 km (60 km gefahren).