Donnerstag, 11. September 2025

Belgien und Luxemburg, Tag 6 (Donnerstag, 11.9.2025): Entlang der Mosel

Es regnet. Ich drehe mich auf die andere Seite und schlafe weiter. Nach einer dreiviertel Stunde krabble ich aus dem Bett und frühstücke. Das Außenthermometer zeigt 13 Grad an.


Meine Uhr lässt sich nicht mehr laden, obwohl ich die Kontakte gestern Abend 30 Minuten lang mit Brillenputztüchern gereinigt habe. Ich glaube, dass einer der Stifte am Kabel etwas weiter hineingedrückt ist, so dass er keinen Kontakt mit dem Gegenstück an der Uhr bekommt (wann führt Garmin endlich die Möglichkeit des kabellosen Ladens ein?). Ich fahre zu einem Elektrogeschäft in einem Einkaufszentrum in Bettembourg. Das Kabel müsste bestellt werden, würde aber erst nächste Woche eintreffen.


In der Nähe des Bahnhofs in Luxemburg Stadt habe ich einen Mediamarkt gesehen. Also zurück zum P+R-Parkplatz (die Regenzone ist abgezogen, und am Himmel erscheinen erste blaue Stellen) ...


... und mit dem Bus zum Bahnhof! Auch im Mediamarkt ist das Kabel nicht vorrätig. Ich bestelle es und werde nächste Woche ein e-Mail bekommen, wenn ich es abholen kann. Zum Glück sind die Entfernungen im Staat Luxemburg nicht allzu groß.


Als ich den Mediamarkt verlasse, regnet es wieder. Am Bahnhof scheint die Sonne. Aprilwetter im September!


Zurück in Ludwig esse ich ein halbes Baguette mit Schinken, Käse und Ei sowie ein Stück Mohnkuchen.


Kurz nach 12 breche ich in Richtung Deutschland auf. Durch die hügelige Luxemburger Landschaft gelange ich zu einem im WoMo-Reiseführer erwähnten Aussichtspunkt mit Blick auf das Dorf Wellenstein und das Moseltal.


Eineinhalb Kilometer weiter befindet sich ein gut besuchter Aussichtspunkt, ...


... von dem aus man das Städtchen Remich (4.000 Einwohner) sieht.


Ich gebe nun gleich mehrere Ziele ins Navi ein, damit ich rasch das nächste aufrufen kann, falls ein Parkplatz voll ist. Gerade als ich weiterfahren will, beginnt es zu nieseln. Laut Regenradar sollte die Regenwolke aber rasch weiter ziehen. 10 Minuten später scheint wieder die Sonne. Der erste Parkplatz aus Park4night ist kein öffentlicher, der kostenpflichtige zweite ist voll. Am Ortsende von Remich kann ich stehen bleiben (max. 3,5 t) und die Mosel fotografieren. 


Ich habe keine Lust, fast zwei Kilometer ins Stadtzentrum zu marschieren (so schön wirkte Remich bei der Durchquerung nicht), darum fahre ich weiter. Ich befinde mich auf der Luxemburger Weinstraße entlang der Mosel. Die andere Flussseite gehört zu Deutschland. Auf dem nächsten Foto sieht man den deutschen Ort Palzem.


Der laut WoMo-Reiseführer übernachtungsgeeignete Parkplatz im Winzerdorf Ehnen ist derzeit ein Lager für Bau- und Aushubmaterial. Die Zufahrt zum Wanderparkplatz für einen Aufstieg zur Kapelle auf dem Koeppchen ist wegen Bauarbeiten gesperrt (na gut, es nieselt jetzt wieder, das ist eh kein passendes Wanderwetter). Die vielen Baustellen und Umleitungen in Luxemburg gehen mir aber allmählich auf die Nerven. Ich fahre weiter zu einem Parkplatz vor Grevenmacher. 


Hier kann ich Schwäne ...


... und ein Ausflugsschiff fotografieren. Abgesehen von der zumindest tagsüber recht stark befahrenen Straße ist das ein brauchbarer Übernachtungsplatz. Allerdings scheint die Internetverbindung nicht die beste zu sein.


In Grevenmacher stelle ich Ludwig auf einen kostenlosen Parkplatz (max. 3,5 t, zwischen 8 und 18 Uhr max. 8 Stunden mit Parkscheibe).


Ich gehe an der Mosel entlang und besuche den Schmetterlingsgarten (Eintritt: 10 Euro). Als ich das Gebäude verlasse, beginnt es zu regnen (zeitweilig ziemlich stark). Ich beeile mich, Ludwig zu erreichen.









Ich suche in Park4night nach Übernachtungsmöglichkeiten und entscheide mich, zum Sportplatz in Junglinster zu fahren. Jetzt scheint wieder die Sonne.


Mein Abendessen: Bohnen mit Speck, Salat, Joghurt, Heidelbeeren, Nüsse und das letzte Stück Mohnkuchen.


Mein Weg durch Grevenmacher:


Meine Route:



Kilometerstand: 1110 km (75 km gefahren).